Kategorie-Archiv: Gastronomie

Restaurantkritik – CasaPetito in Strasbourg

Nachdem ich von meiner knapp viertägigen Geschäftsreise nach Köln gut ausgepowert, aber sehr glücklich zurückgekehrt bin, hatte ich Lust, mal wieder die Gelegenheit zu ergreifen, eines der vielen kleinen Restaurants in meiner neuen Wahlheimatstadt Straßburg auszuprobieren.

Dieses Mal ging es also ins CasaPetito, das in der 10, Rue Graumann – nicht unweit des Einkaufszentrums Les Halles – liegt. Der Name verrät es (wenn auch nicht alles): Es handelt sich um lateinamerikanische Speisen, vor allem um Tortilla. Daneben gibt es jedoch auch für diejenigen, die es klassischer mögen, Pizza.

Das Konzept überzeugt: Durchweg Bio (und wenn nicht bio, dann werden die Produkte wenigstens von kleinen, lokalen Bauern bezogen). Der Tortilla- und Pizzateig werden aus Dinkel und Mais hausgemacht. Selbst die Crêpe als Dessert werden direkt vor Ort frisch zubereitet. Die Preise sind für Strasbourg mehr als fair, auch wenn man den Daten auf der Karte im oben stehenden Link nicht mehr trauen sollte. Hier kann man zu zweit für insgesamt knapp 30 Euro mit Hauptspeise, Glas Wein und Nachtisch sehr gut satt werden. Ich nehme an, dass die Eigentümer des Restaurants trotzdem noch eine sehr gute Gewinnmarge erzielen werden: In meinem “Rosbif New Yorkaise” Wrap war nämlich das Rindfleisch kaum heraus zu schmecken. Dafür aber eine Menge Rotkraut ;-)

Trotzdem: Ein empfehlenswertes Restaurant mit ruhigem und stilvollem Ambiente und sehr zuvor kommendem Personal. Ein kleiner Tipp zum Schluss: Wenn Sie dort zur Mittagszeit essen gehen, reservieren Sie vorab einen Tisch. Zu der Zeit scheint es hier proppenvoll zu sein.

Guten Appetit!

ist seit ihrer Kindheit an Medien interessiert: Zunächst gestaltet sie die Mini-Zeitung, die sie unter ihren Klassenkameraden verbreitet. Auch mit kleinen, privaten Radiosendungen hält sie ihre Nachbarn und Freunde bei Laune.

Im Jahr 2000 macht sie ein Praktikum bei der Badischen Zeitung und tastet sich an den Beruf des Journalisten heran.

Nachdem sie das Internet als neues Medium für sich entdeckt, startet sie 2006 diesen Blog, um über ihr Leben als Deutsche in Frankreich zu erzählen.

Kurz darauf (2007) launcht sie ihre professionellen Blogs zum internationalen Online-Recruiting (www.online-recruiting.net) und 2011 Social Media Recruiting (www.socialmedia-recruiting.com).

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Der Beaujolais Nouveau kommt wieder

beaujolais-nouveau-2007.jpgAlle Jahre kommt er wieder: der Beaujolais Nouveau. Wie immer wird er weltweit am dritten November Donnerstag ausgeschenkt. Dieses Jahr fällt dieser auf den 15. November. In meinem letztjährigen Blogbeitrag habe ich einige interessante Informationen zusammengefasst, die im Jahre 2007 noch immer gültig sind.

Eine kleine Neuerung gibt es dieses Jahr dennoch. Der Beaujolais hat seinen eigenen Blog. Feine Sache. Dort gibt es Neuigkeiten und Details in Echtzeit. Besonders gut finde ich den Artikel zur Verladung der Paletten auf dem Lyoner Flughafen St. Exupéry. Laut jenem sind mehr als 15 Unternehmen am internationalen Versand des Festweins beteiligt. Zudem wurde speziell für das Event ein provisorischer Parkplatz für Lastwagen eingerichtet.

Zum Transport werden 600 Lastwagen, acht Großraumflugzeuge des Typs Boeing 747 oder Antonov 124 eingesetzt, um die 6.000 Tonnen Beaujolais ins Ausland (vor allem nach Japan) zu karren.

Na dann, Prost!

ist seit ihrer Kindheit an Medien interessiert: Zunächst gestaltet sie die Mini-Zeitung, die sie unter ihren Klassenkameraden verbreitet. Auch mit kleinen, privaten Radiosendungen hält sie ihre Nachbarn und Freunde bei Laune.

Im Jahr 2000 macht sie ein Praktikum bei der Badischen Zeitung und tastet sich an den Beruf des Journalisten heran.

Nachdem sie das Internet als neues Medium für sich entdeckt, startet sie 2006 diesen Blog, um über ihr Leben als Deutsche in Frankreich zu erzählen.

Kurz darauf (2007) launcht sie ihre professionellen Blogs zum internationalen Online-Recruiting (www.online-recruiting.net) und 2011 Social Media Recruiting (www.socialmedia-recruiting.com).

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Restaurants in Lyon – Ab 15 Euro aufwärts

Nach meinem ersten Beitrag zu einigen besuchenswerten Restaurants für kleinere Budgets, folgt heute (endlich) der zweite Teil. Dieses Mal mit einer Auswahl an Gasthäusern der mittleren Preisklasse:

Fubuki – japanisch, Tepanyaki, Sushi

restaurant-fubuki-lyon

Dazu fallen mir nur drei Worte ein: Lecker, super gut, beeindruckend!

Wenn ich dort essen gehe, setze ich mich immer an die “table chauffante“, das ist eine Art Riesenkochplatte, an der vor den Augen der Gäste gekocht wird. Die Kochzeremonie ist ein echtes Spektakel, da der Koch gekonnt mit Messer, Salz- und Pfefferstreuer hantiert, diese ab und an durch die Luft wirbelt und zwischendurch auch mal zum Spaß eine Garnelenflosse über den Tisch oder direkt in seine Kochhaube fliegen lässt.

Schon Hunger bekommen? Reservieren ist sinnvoll, da dieses Restaurant sehr klein und meistens gut besucht ist.

 

Adresse:
17 Rue Gentil
69002 Lyon
Metro Station Hôtel de Ville oder Cordeliers
Tel. : +(33) 4 78 30 41 48

 

Cuisine au Wok – chinesisch à la Paul Bocuse

restaurant-cuisine-au-wok-bocuse.jpgWer einmal chinesische Kochkunst nach Paul Bocuse Manier probieren möchte, ist hier genau richtig. Der Küchenchef hat sein Diplom am Bocuse Institut abgelegt und erfreut seine Gäste mit einzigartigen Wok-Gerichten. Das Restaurant ist komplett rauchfrei, und das Ambiente ist sehr ruhig. Unter der Woche wird eine vergünstigte Mittagskarte angeboten. Der Kellner ist professionell und erklärt gerne jedem Gast den chinesischen Rechenschieber, der auf einem der Tische ausliegt. Leider habe ich seine Ausführungen schon längst wieder vergessen. Aber ich gehe ja bestimmt bald wieder dort essen :-)

Adresse:
3 rue Plat, 69002 Lyon
Metro Haltestelle: Bellecour
Tel.: +33 478 42 13 86

Cuisines et Dépendances: Fisch essen in Edelatmosphäre

restaurant-cuisine-et-dependances.jpgEin Muss für alle Fischesser! Das Restaurant ist winzig klein (einige Tage vorher reservieren ist Pflicht!), mit schwerem Mobiliar ausgestattet und eher dunkel gehalten. Das Essen wird nach moderner Art auf großen Tellern mit minimalem Inhalt serviert und mit allerlei Sößchen und Blättern optisch aufgemotzt. Ist aber alles wunderbar fein, und satt wird man alle Mal. Wie es bei etwas edleren Gasthäusern gebräuchlich ist, kommt der Chefkoch nach getaner Arbeit aus seiner Küche und unterhält sich mit seinen Gästen über das Essen.

Wie bereits erwähnt, reservieren, vor allem zum Wochenende hin, ist dringend zu empfehlen.

Adresse:
46 Rue Ferrandière
69002 Lyon
Metro Haltestelle Cordeliers
Tel :+33 4 78 37 44 84

 

Rouge Tendance: Internationale Gerichte mit Hang zum Wok

rouge-tendance-lyon.gifDieses Restaurant sieht sich als Spezialist für internationale Küche und bietet allerlei Gerichte aus verschiedenen Ländern an. Hier möchte ich jedoch kurz anmerken, dass der Akzent bei aller Liebe zur Internationalität auf amerikanischen Burgern, Spare Ribs und auf einigen Schlagern aus Italien und Thailand liegt. Denn die wirkliche Hauptattraktion sind die Wok-Köche, die die von den Gästen selbst ausgesuchten Zutaten vor deren Augen zubereiten. Die eine oder andere Stichflamme kann einem dann schon mal das Herz in die Hose rutschen lassen :-) Rouge Tendance habe ich jedes Mal als proppenvolles Restaurant erlebt. Die Klientel ist sowohl von Leuten, die als branchés (modebewusst, ein wenig yuppie-mäßig) bezeichnet werden können, als auch von jungen Familien geprägt. Das Wok-Spektakel sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen.

In Lyon gibt es zwei Adressen dieses In-Restaurants, wobei ich die Lokalität im 8. Arrondissement bevorzuge.

Adressen:
74 boulevard Jean XXIII, 69008 Lyon
Tel: +33 4 78 00 15 15
Metro Haltestelle: Grange Blanche
Tram Haltestelle: Bachut, Mairie du 8ième

Part Dieu
Placette Bouchut, 69003 Lyon
Tel: +33 4 72 84 40 40
Metro Haltestelle: Part Dieu

Internet: www.rougetendance.fr

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Galette des Rois – Dreikönigsfest

briochedesrois.jpgNach der Bûche de Noël die Galette des Rois! Dieses Meisterwerk französischer Backkunst gibt es ab Anfang Januar in jedem Supermarkt und reiht sich damit in die unerbittliche Folge von Weihnachtsessen – Silvestermenü und Neujahrsbraten ein und setzt dem Ganzen sogar noch die Krone auf. Doch dazu weiter unten mehr.

Die Galette des Rois existiert in zwei (mir bekannten) Versionen:

  • die eigentliche Galette, ein mit Marzipanmasse (frangipane) durchtränkter Blätterteig, schön locker und optional mit kräftigem Schokoladenüberzug oder Birnenzusatz
  • die Brioche-Version, hefeteigartig, wahlweise mit keinem, weiß, rot, gelb oder knallbunt gezuckertem Überzug.
  • Die erste, sehr süße Variante ist in der Tat sehr anmutend. Der potenzielle Esser sollte sich jedoch vor allem bei der Schokoladenversion damit rechnen, dass sein Margen-Darm-Trakt stark in Anspruch genommen werden könnte ;-)
    Denn von der Galette bzw der Brioche sollte ein möglichst großes Stück verspeist werden, am besten in Gesellschaft vieler lustiger Menschen. Derjenige, der das sich im Kuchen befindliche Keramikfigürchen aufspürt (Vorsicht beim Kauen!!!), wird mit der mitgelieferten Papierkrone zum König gemacht und darf für den Rest des Tages bestimmen, wer was machen soll, darf oder muss.

    Dieses Procedere entspricht der französischen Art und Weise, das Fest der Heiligen Drei Könige zu begehen. Damit hat es meines Wissens nach mit dem ursprünglich religiösen Feiertag der Roi Mages gar nichts mehr zu tun. Aber wen wundert das schon, denn in Frankreich herrscht seit 1905 der Laïzismus, also die Trennung von Kirche und Staat.

    Immerhin haben wir schon wieder eine gute Gelegenheit, französische Leckereien zu verkosten. Wohl bekomm’s!

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    It’s Beaujolais Nouveau Time

    Morgen ist es wieder soweit: Der neue Beaujolais wird ausgeschenkt!

    Hier habe ich einige interessante Details rund um das Phänomen Beaujolais aufgelistet, da die Ankunft dieses Weines inzwischen zu einem internationalen Ereignis geworden ist:

    • die Weinregion Beaujolais ist unweit von Lyon gelegen und gehört sowohl zur Region Burgund als auch zur Region Rhône-Alpes
    • der neue Beaujolais wird seit 1985 jedes Jahr am dritten November-Donnerstag offiziell ausgeschenkt
    • vor 1970 wurde dieser Wein hauptsächlich in der Lyoner Gegend getrunken
    • Die Appellation Beaujolais besteht seit 1937
    • Seit den 1990er Jahren gewinnt der Beaujolais international an Beliebtheit während die Beliebtheit im eigenen Land abnimmt
    • Im Jahre 2006 wird ein Viertel der Produktion in Japan abgesetzt

    Der offizielle Ausschank hat heute vor allem Partycharakter. Der Beaujolais an sich zeichnet sich jedoch nicht unbedingt durch seine hervorragende Qualität aus. Möglicherweise liegt darin der Grund, dass das Interesse an diesem Wein-Volksfest nachlässt. Daran kann wohl leider auch die seit vergangenem Jahr eingesetzte neue Werbestrategie nicht viel ändern. Im Angesicht des steigenden internationalen Absatzes ist die neue Werbebotschaft bewusst auf englisch (siehe Überschrift des Blog-Artikels) gehalten, wobei diese aufgrund eines französischen Sprachgesetzes fleißig ins Französische zurückübersetzt wurde und damit wieder der “alte” Slogan verwendet wurde…. (-> le nouveau Beaujolais est arrivé).

    Ein besonders lesenswertes Highlight des offiziellen Internetauftritts: Die englische Sprachversion der Seite. Seite aufrufen und die auf der Homepage gestellte Frage mit “yes” beantworten ;-)

    Wohl bekomm’s (Ich bin ja so gemein…)

    ist seit ihrer Kindheit an Medien interessiert: Zunächst gestaltet sie die Mini-Zeitung, die sie unter ihren Klassenkameraden verbreitet. Auch mit kleinen, privaten Radiosendungen hält sie ihre Nachbarn und Freunde bei Laune.

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    Gastronomie in Lyon – Restaurants bis 15 Euro

    Lyon – oder vielmehr ein kleiner Ort in dessen Nähe – ist die Geburtsstadt des großen Paul Bocuse, der auch heute noch vier Brasseries in der Stadt betreibt (Nord, Sud, Ouest und Est). Diese Gegebenheit ist jedoch nicht der Grund, dass Lyon als eine der wichtigsten Städte französischer Gastronomie gilt. Tatsächlich beherbergt die Hauptstadt des Département Rhône eine große Anzahl an sehr attraktiven Restaurants. Die typischen Lyoner Restaurants, die Bouchons Lyonnais, gibt es in der Stadtmitte zuhauf und sind vor allem Touristentempel, die die Lyoner Küchenkunst zelebrieren. Die traditionelle, lokale Küche zeichnet sich jedoch vor allem durch den übermäßigen Gebrauch von Butter aus – wem’s gefällt.

    Im ersten Teil dieser kleinen Reihe über gute Essmöglichkeiten gehe ich auf die Restos ein, die mit einem Budget bis zu 15 Euro zu genießen sind:

    Friendly Café (ehemals Café 100 Tabac)

    friendly.jpgDer ehemalige Name des Cafés ist ein Wortspiel mit der Zahl 100 cent und dem gleich klingenden Wort sans (ohne) und bedeutet, dass dies ein vollkommen rauchfreies Lokal ist. Es liegt zentral in der Stadt, nur unweit von der Oper entfernt. Der Preis für eine Formule (Hauptspeise mit kleinem Salat, ein Glas Wein und Dessert) liegt mittags bei ungefähr 11 Euro und abends (serviert wird ab 19 Uhr) bei knapp 13 Euro.

    Der Gast hat die Auswahl aus zwei bis drei verschiedenen Gerichten sowie Desserts, und das Essen ist im Normalfall gut gelungen. Bei diesem Preis sollte jedoch auch nicht mehr verlangt werden. Die Klientel ist in der Mehrheit jung oder jung geblieben. Eeservierungen vorab sind nicht möglich, auch wenn das 100 Tabac jeden Abend proppenvoll ist und man ab 20 Uhr Schwierigkeiten bekommt, einen Platz zu finden.
    Adresse: 23, Rue de l’Arbre Sec, 69001 Lyon. Métro: Hôtel de Ville – Louis Pradel

    Café 203

    203.jpgDieses Café befindet sich unmittelbar neben dem 100 Tabac. Der Besitzer und das Konzept sind die selben wie oben beschrieben, nur dass im 203 das Rauchen (noch) erlaubt ist. Der Name des Cafés stammt von dem alten Modell eines Peugeot 203, der bis Ende 2006 direkt gegenüber der beiden Lokale geparkt stand. (Da der Wagen kostbaren Parkraum beanspruchte, musste dieser entfernt werden. Ich habe ihn nicht unweit meiner neuen Wohnung, an der neuenTramlinie T3 zwischen dem Bahnhof Part Dieu und Dauphiné-Lacassagne wieder entdeckt ;-) ). Im Sommer wird eine Terrasse aufgebaut, auf der besonders abends ein wenig Sonne genossen werden kann. Schade nur, dass die Sonne selbst tagsüber kaum Chancen hat, den Platz zu erhellen.
    Adresse: 9, Rue du Garet, 69001 Lyon. Métro: Hôtel de Ville – Louis Pradel

    Grain de Sel – Crêperie

    Auch wenn Lyon nicht in der Bretagne liegt, gibt es hier sehr viele, gute Crêperien. Eine davon befindet sich etwas außerhalb der Innenstadt im dritten Arrondissement, nicht weit vom Hauptbahnhof und Einkaufszentrum Part Dieu entfernt. Hier können Crêpe-Fans alle erdenklichen Arten dieser Speise finden und sich sogar ihre eigene Kreation zusammenstellen: Crêpe mit Ei und Hackfleisch oder mit Schinken, süße Crêpes mit Eis und/ oder Schokolade und natürlich – ganz wichtig – echten bretonischen Cidre.
    Adresse: 66, rue Bonnel, 69003 Lyon. Tel.: 04 78 62 77 50
    Métro: Part Dieu; Tramway: Part Dieu – Servient

    Le Jardin de Berthe – Salate

    berthe.jpgSagte ich vorhin, dass die Lyoner Küche voller Butter ist? Hier endlich ein Restaurant, das Frauenherzen höher schlägen lässt: Salate in allen Variationen, und das in Riesenportionen! Wohlgemerkt: Salate in Frankreich sind etwas Anderes als in Deutschland. Hier gibt es bei jedem Salat eine ganze (Un-) Menge an Beilagen, zum Beispiel Schinkenwürfel, Gänseleberpastete, Kartoffeln, Entenfleisch, etc. Damit sind diese Salate derart sättigend, dass selbst die leckeren Desserts, die es im Angebot gibt (die Dessertkarte wird übrigens in Form eines kleinen Baums, der aus Drähten und Papierstücken besteht, am Ende der Hauptspeise zum Tisch gebracht), kaum noch reizen können. Wer dann noch einen Kaffee zum Abschluss trinkt, kann den Tag als beendet betrachten und die eventuell geplante Einkaufstour in der nahegelegenen Rue Victor Hugo auf ein andermal verschieben. :-)
    Sehr schön: Der Gewölbekeller, in dem gegessen wird. Des öfteren wird der Geräuschpegel bemängelt, aber nach einem ordentlichen Apéritif fällt auch das nicht mehr auf.
    Adresse: 3, Rue de Fleurieu, 69002 Lyon; Metro: Bellecour oder Ampère – Victor Hugo.
    Da meistens sehr gut besucht, besser vorher reservieren. Tel.: 04 78 38 24 46

    ist seit ihrer Kindheit an Medien interessiert: Zunächst gestaltet sie die Mini-Zeitung, die sie unter ihren Klassenkameraden verbreitet. Auch mit kleinen, privaten Radiosendungen hält sie ihre Nachbarn und Freunde bei Laune.

    Im Jahr 2000 macht sie ein Praktikum bei der Badischen Zeitung und tastet sich an den Beruf des Journalisten heran.

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