Kategorie-Archiv: off-topic

Karikatur: SNCF Streik und Nicolas Sarkozy’s Trennung

Heute eine nette Karikatur mit aktuellem Anlass, die ich in der Badischen Zeitung vom 19. Oktober gefunden habe. Aufgrund des darin angedeuteten Eisenbahnerstreiks habe ich an diesem Tag auch meinen Zug nach Strasbourg nicht nehmen können, da er ausgefallen ist (an dem darauf folgenden Samstag übrigens leider auch, sodass ich letzten Endes mit dem Auto gefahren bin).

sarkozy-sncf.jpg

Bildquelle: Scan von der Badischen Zeitung vom 19. Oktober 2007

ist seit ihrer Kindheit an Medien interessiert: Zunächst gestaltet sie die Mini-Zeitung, die sie unter ihren Klassenkameraden verbreitet. Auch mit kleinen, privaten Radiosendungen hält sie ihre Nachbarn und Freunde bei Laune.

Im Jahr 2000 macht sie ein Praktikum bei der Badischen Zeitung und tastet sich an den Beruf des Journalisten heran.

Nachdem sie das Internet als neues Medium für sich entdeckt, startet sie 2006 diesen Blog, um über ihr Leben als Deutsche in Frankreich zu erzählen.

Kurz darauf (2007) launcht sie ihre professionellen Blogs zum internationalen Online-Recruiting (www.online-recruiting.net) und 2011 Social Media Recruiting (www.socialmedia-recruiting.com).

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Butternutjobs sell unlimited job posting package on Ebay

Ups, ok, diesr Post ist rein zufällig hier reingerutscht. War für meinen anderen Blog bestimmt. Dabei habe ich vergessen, meine Blogdaten auf Digg.com zu ändern. Dann wird das eben ein netter Off-Topic Post :-)

Die englische Jobbörse Butternutjobs.com verhökert ein unlimitiertes Anzeigenkontingent für die Laufzeit von einem Jahr auf Ebay. Die Auktion hat gestern, am 20.08.2007 begonnen und läuft insgesamt drei Tage. Der Einstiegspreis liegt bei 20 Britischen Pfund.
Oh, Online Recruitment Industrie: Quo Vadis?

read more | digg story

ist seit ihrer Kindheit an Medien interessiert: Zunächst gestaltet sie die Mini-Zeitung, die sie unter ihren Klassenkameraden verbreitet. Auch mit kleinen, privaten Radiosendungen hält sie ihre Nachbarn und Freunde bei Laune.

Im Jahr 2000 macht sie ein Praktikum bei der Badischen Zeitung und tastet sich an den Beruf des Journalisten heran.

Nachdem sie das Internet als neues Medium für sich entdeckt, startet sie 2006 diesen Blog, um über ihr Leben als Deutsche in Frankreich zu erzählen.

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Just for fun – Blogging forever

Schon wieder ein Beitrag für off-topic. Habe ich heute in der großen, unerschöpflichen Bloggerwelt entdeckt. Demnach bin ich zu 71 Prozent vom Bloggen abhänig, hups ;-)

Heute auch schon gebloggt? Viel Spaß beim Testen.

71%How Addicted to Blogging Are You?

Mingle2

ist seit ihrer Kindheit an Medien interessiert: Zunächst gestaltet sie die Mini-Zeitung, die sie unter ihren Klassenkameraden verbreitet. Auch mit kleinen, privaten Radiosendungen hält sie ihre Nachbarn und Freunde bei Laune.

Im Jahr 2000 macht sie ein Praktikum bei der Badischen Zeitung und tastet sich an den Beruf des Journalisten heran.

Nachdem sie das Internet als neues Medium für sich entdeckt, startet sie 2006 diesen Blog, um über ihr Leben als Deutsche in Frankreich zu erzählen.

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Präsidentschaftswahlen 2007 – V – Les présidentielles – Zweiter Wahldurchgang

Les jeux sont faits – Das Spiel ist aus: Am 6. Mai sind beinahe 84 Prozent der französischen Wahlberechtigten zu den Wahlurnen gegangen. 53,06 Prozent haben für den konservativen Kandidaten Sarkozy gestimmt und ihn somit zum neuen Präsidenten gemacht. Seine Kontrahentin Royal erzielte immerhin noch gute 46,94 Prozent, ein Ergebnis, das sich in Anbetracht der ständigen parteiinneren (und hausgemachten) Querelen sehen lassen kann.

In ihrer Rede unmittelbar nach Bekanntgabe ihrer Wahlniederlage zeigte sich die Sozialistin dennoch positiv und kämpferisch: Sie betonte, sie würde das Neue, das sie in ganz Frankreich und in ihrer Partei in Gang gesetzt hätte, weiterführen und die PS (Parti Socialiste) reformieren. Dies ist wahrhaft dringend notwendig, da diese Partei seit dem Wahldesaster 2002 (als der rechtsextreme Le Pen anstatt des sozialistischen Jospin in den zweiten Wahldurchgang gelangte) die Gelegenheit verpasst hat, einen einheitlichen Kurs einzuschlagen. Es bleibt zu sehen, ob ihr das gelingt, wo bereits jetzt von einigen der Alteingesessenen der PS überlegt wird, wie Royals Abgang herbeigeführt werden kann.

Der Gewinner des Wahlkampfduells, Sarkozy, richtete sich in seiner Rede an all diejenigen, um deren Belange er sich während seiner Amtszeit zu kümmern gedenkt: Zuerst an alle Franzosen (und hier vor allem an jene, die ihn nicht gewählt hatten), denn er verstünde sich als Präsident ALLER Franzosen. Danach sprach er zu den Partnern in Europa und bekräftigte seine Absicht, die Europäische Verfassung durchzusetzen (und dies auch ohne Referendum). An dritter Stelle erschienen in seiner Ansprache die USA. Sarkozy zeigte sich sehr amerikafreundlich und ließ sogar verlauten, dass die USA in Zukunft auf Frankreichs militärische Unterstützung bauen könnte. Erst danach widmete er sich den afrikanischen Staaten, die er mit Hilfe einer Mittelmeer-Union stärker in das europäische Geschehen einbinden möchte.

Interessanterweise wurde die Reihenfolge der angesprochenen Verbündeten/ Partnern am nächsten Tag in den 20 Uhr Nachrichten leicht umgestellt: In dem entsprechenden Bericht tauchten die Mittelmeerstaaten vor den USA auf…

Ich bin gespannt, welche Wahlversprechen Nicolas Sarkozy tatsächlich einhalten wird. Hier eine Auswahl:

  • Die Anhebung des Überstundenentgelts auf 50% des Festverdienstes, ohne den Unternehmen dafür weitere Steuern zu berechnen: Das wäre für mein Gehalt jedenfalls eine gute Perspektive ;-)
  • Streikverbot: Franzosen von ihrem Streikrecht entbinden zu wollen dürfte extrem schwierig sein, auch wenn weniger Streik der Wirtschaft gut tun würde.
  • Die Umgestaltung (Abschaffung???) der 35-Stunden-Woche: Abgesehen davon, dass ich 38 Stunden pro Woche arbeite und die mir im Normalfall zustehenden Extra-Frei-Tage trotzdem nicht bekomme, fände ich es gut, wenn an dieser französischen “heiligen Kuh” etwas getan würde. Dadurch wäre Frankreich produktiver und könnte sich im internationalen Wettbewerb einen guten Platz sichern. Und: Damit würde sich mit ziemlicher Sicherheit die Servicementalität verbessern, die ich hier so manches Mal vermisse.
  • Das Durchsetzen der Europäischen Konstitution, gegebenenfalls ohne Volksabstimmung: Ich fürchte, das wird in Frankreich, wo sich die Menschen nicht gerne das Mitbestimmungsrecht nehmen lassen, äußerst schwierig werden. Auch wenn ich selbst dafür bin, dass die Idee Europa weiter voran getrieben wird.
  • Die innere Sicherheit wieder herstellen: Und das, nachdem unmittelbar nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses die im Vorfeld befürchteten Ausschreitungen gegen Sarkozys Präsidentschaft stattgefunden haben?
  • Ein enger Schulterschluss mit Präsident Bush & Co: Das wird spätestens beim Aussenden des französischen Militärs zu amerikanischen Zwecken für Unruhe sorgen.

Sind die Franzosen tatsächlich für den lang ersehnten Wechsel bereit? Wenn ich eines in meiner Zeit hier in Lyon über Franzosen erfahren habe, dann ist es diese gewisse Gemächlichkeit, sich auf Neues einzulassen. Oftmals empfinde ich viele Menschen hier wie eine Meute aufgebrachter Teenager, die der Pubertät nicht wirklich entwachsen wollen.

Es bleibt spannend.

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Präsidentschaftswahlen 2007 – V – Les présidentielles – Erster Wahldurchgang

Am 22. April haben beinahe 85 Prozent der Franzosen ihre bürgerliche Pflicht erfüllt und haben die beiden Kandidaten bestimmt, die am 6. Mai beim zweiten Wahldurchgang teilnehmen werden. Das Ergebnis des ersten Wahltags erklärte Nicolas Sarkozy mit 31,2 Prozent der Wählerstimmen an die Spitze, gefolgt von Ségolène Royal mit einem Anteil von 25,9 Prozent. An die dritte Stelle wurde François Bayrou von der lieberalen Zentrumspartei UDF mit 18,6 Prozent gewählt. Schlechter als prognostiziert fiel das Ergebnis des rechtsextremen Le Pen aus: Er schaffte es lediglich auf 10,4 Prozent, womit er beispielsweise noch weit vor der Partei der Grünen (Les Verts) lag, die in diesem Jahr gerade auf 1,6 Prozent kam.

Die ersten Ergebnisse der Hochrechnungen dürfen in Frankreich nie vor 20 Uhr bekannt gegeben werden (Warum nur?). Dies trübt hier jedoch keineswegs die Stimmung eines wirklich politisch Interessierten: Die Internetseiten von belgischen und Schweizer Nachrichtensendern und Zeitungen stellen ab 18 Uhr Tendenzen zur Verfügung.

Bei der offiziellen Bekanntgabe der ziemlich zuverlässigen Hochrechnungen werden diese natürlich ausführlich mit Parteiverantwortlichen im Fernsehen diskutiert. Dazwischen werden Stellungnahmen der ersten vier Präsidentschaftsanwärter übertragen: Sarkozy zeigt sich siegessicher und nimmt ein Bad in der jubelnden Menge seiner Anhänger. Bayrou erklärt, dass seine dritte Position in der diesjährigen Wahl belegen würde, dass sich Frankreich auf einen Wechsel einstellte, auch wenn sich die Mehrheit der Wähler noch immer auf die großen Parteien stützte. Le Pen behauptet, Sarkozy hätte ihm viele Wähler abgeworben, da sich jener sehr stark der rechtsgerichteten Politik angenähert hätte. Royal, sichtlich gerührt, zeigt sich kämpferisch und beginnt umgehend damit, die Wähler Bayrous auf ihre Seite zu locken.

Diese wird sie auch dringend benötigen, wenn sie es zu Frankreichs erster Präsidentin bringen möchte: In den meisten Umfragen liegt Sarkozy bei einem Duell Ségo-Sarko einen Hauch vorne.

Bis zum zweiten Durchgang am 6. Mai haben die beiden Aspiranten einen direkten Medien-Zweikampf vor sich, der kommenden Mittwoch, 2. Mai im privaten Fernsehsender TF1 ab 20.50 Uhr live ausgestrahlt wird.

Und hier eine kleine phonologische Anmerkung, da ich festgestellt habe, dass viele Internetbesucher nach der korrekten Aussprache des Namens Ségolène suchen. Hier also meine Lautschriftübersetzung: /Seegolän/ mit einem Akzent auf der letzten Silbe. Royal geht auch so, oder?

Frohes Wählen allen Franzosen (ich darf leider immer noch nicht wählen…)

Weitere Artikel zur Wahl 2007:

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Präsidentschaftswahlen 2007 – III – Les Présidentielles

sarkozy.jpgOups, ça fait longtemps que je n’ai plus publié d’article. Désolée. En attendant j’ai suivi ce qui s’est passé au niveau élections présidentielles et bon, je trouve que ça ne bouge qu’un peu. Surprise, surprise, Sarko a été désigné candidat de l’UMP et depuis, il poursuit sa campagne. Il passe à la télé, fait un câlin aux médias et il fait chuter les résultats de sondages de Ségo. Est-ce le temps de la France de voter la politique du “Kärcher-Man“?

Voilà, es ist schon eine Weile her, dass Nicolas Sarkozy beinahe einstimmig als Präsidentschaftskandidat der UMP aus den eigenen Reihen gewählt worden ist. Seitdem ist er fleißig auf Wahltour durch das Land, die Welt und, vor allem, die Medien. Sarko ist ein Medienmensch, der sich schon zu seiner Zeit als Parteivorsitzender gerne mit seiner damaligen Frau und Kindern in der Presse ablichten ließ. Aber: gute Zeiten, schlechte Zeiten machen für die Presse keinen Unterschied, sodass die Trennung von seiner Frau beinahe genauso in den Zeitungen behandelt wurde wie sein vermeintliches Mitwirken in der Clearstream Affäre.

Seit Juni 2005 ist Sarkozy als Innenminister an der derzeitigen Chirac-Regierung tätig und musste seither einige Schlappen einstecken: die Aufstände der französischen Vorort-Jugendlichen und der starke Widerstand der zukünftigen jungen Arbeitnehmer, die sich beim Streit um den so genannten CPE (Contrat Première Embauche, der bei der Aufnahme des ersten Arbeitsverhältnisses eine Probezeit von zwei Jahren vorsieht) durchsetzten und den Gesetzesentwurf stoppten.

Bei der “Bekämpfung” des sozialen Problems der Vororte (banlieues) ließ der Präsidentschaftsanwärter unter anderem zweifelhafte Versprechungen wie “wir werden die Cités (immens große Sozialbau-Siedlungen) vom sozialen Abschaum befreien, indem wir sie mit einem Hochdruckreiniger (Kärcher) säubern.” Diese Worte haben international für Aufsehen gesorgt.

Heute also meine Frage: où va la France? Welchen Weg schlägt Frankreich ein? Eigentlich schade, dass ich als Ausländerin nicht wählen darf…

Weitere Artikel zur Präsidenschaftswahl 2007

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Präsidentschaftswahlen 2007 – II – Les Présidentielles

Allez, je n m’en lasse pas: Allez voter l’année prochaine et votez bien. Tous contre Le Pen!

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Vor zwei Wochen wurde sie also als Präsidentschaftskandidatin der PS (Parti Socialiste) von den Parteimitgliedern nach nur einem Wahldurchgang bestimmt: Ségolène Royal, die erste Frau Frankreichs, die ernsthafte Aussichten auf das höchste französische politische Amt hat. Eine Umfrage nach den internen Wahlen hat ergeben, dass die meisten Franzosen froh sind, dass Ségo, wie sie gerne im Volksmund genannt wird, als Kandidatin zur Wahl stehen wird. Auf die Frage, warum sie sich für sie entschieden hätten, kam die knappe Antwort: “Sie ist eine Frau, das ist mal was Anderes.”

Nun ja, so sehr ich es gut fände, dass mehr Frauen in ein hohes Staatsamt gewählt würden, so würde ich mir doch auch wünschen, dass diese Frauen aufgrund ihrer politischen Ideen und ihres stichhaltigen Programms an die Spitze eines Landes kommen würden. Es bleibt abzuwarten, denn programmtechnisch hat sich Ségo noch immer nicht viel geäußert.

Dafür bekommt nun die konservative Partei UMP um Jacques Chirac, Dominique de Villepin und Nicolas Sarkozy (dieser wird umgangssprachlich übrigens gerne Sarko genannt) jede Menge Druck, denn während Ségo nun ihre Wahlkampagne gemütlich angehen lässt, hat die UMP noch nicht einmal ihren Kandidaten designiert. Nun soll sozusagen im Eilverfahren am 14. Januar der Auserwählte ernannt werden. Diese Wahl wird übrigens im gleichen Stil wie bei den Solzialisten parteiintern durchgeführt. Sarko hat vergangene Woche Donnerstag seine offizielle Bewerbung für die Kandidatenstelle bekannt gegeben.

Neben seiner Bewerbung werden des Weiteren die von Dominique de Villepin, Michèle Alliot-Marie (derzeitige Verteidigungsministerin) und eventuell sogar die von Jacques Chirac selbst erwartet. Chirac hatte erst kürzlich verlauten lassen, dass er über eine mögliche neue Kandidatur nachdenke.

Sollte sich Chirac nicht mehr aufstellen lassen, wird bereits über ein Wahlduell Sarko- Ségo spekuliert. Na, wenn ihnen da nicht der rege Kandidat des rechtsextremen Front National einen Strich durch die Rechnung macht: Jean-Marie Le Pen macht sich tatsächlich Hoffnungen auf den Elysee-Palast…

Weitere Artkel zur Präsidentschaftswahl 2007:

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Präsidentschaftswahlen 2007 – I – Les Présidentielles

Parlons politique! Il n’y a pas de raison de se faire de la peine (ou plutôt Le Pen! ;-) Allez! Votez bien parce que moi, j’en ai pas le droit.

Am 22. April (und, falls ein zweiter Wahldurchgang notwendig wäre, am 6. Mai) stehen in Frankreich Präsidentschaftswahlen auf dem Programm. Diese finden alle fünf Jahre statt. Nach dem katastrophalen Ergebnis des ersten Wahldurchgangs im Jahre 2002, bei dem lediglich Jacques Chirac und Jean-Maire Le Pen für den zweiten Durchgang übrig blieben und der sozialistische Favorit Lionel Jospin den Kürzeren zog, sind bereits heute sämtliche Parteien – und natürlich die Medien – in Aufruhr.

So ist derzeit vor allem die Kandidatenfrage um die présidentiables (also der Personen, die sich zur Wahl aufstellen lassen könnten) der beiden größten Parteien, der sozialistischen PS und der demokratisch- konservativen UMP, das Thema, das die politisch gesinnten Gemüter bewegt. Während die UMP diese Diskussion eher intern führt, gestaltet die PS ihre Kandidatenauswahl derart, dass die gesamte Nation daran teilhaben kann:

So wurden in den vergangenen Monaten verschiedene Namen in den Zusammenhang mit den Präsidentschaftswahlen gebracht: François Hollande (derzeitiger Parteivorsitzender), Dominique Strauss-Kahn (ehemaliger Wirtschaftsminister von 1997-99; auch bekannt unter seinem Akronym DSK), Jack Lang (französisches, politisches Urgestein, in der Vergangenheit mehrfacher Kultus- und Bildungsminister), Laurent Fabius (Premier Ministre von 1984-86, Wirtschaftsminister 2000-2002 und bekennender Gegner der EU-Verfassung) und Ségolène Royal (Präsidentin der Region Poitou-Charentes (Poitiers), Lebensgefährtin von Partei Premier François Hollande, mit dem sie vier Kinder hat).

Nach der Schlappe des verlorenen Referendums zur EU-Verfassung am 29. Mai verzichtete Hollande auf seine Aussichten, Präsidentschaftskandidat zu werden. Seine Gefährtin Royal dagegen verzeichnete positive und stetig steigende Umfragewerte und ließ sich nun als Kandidatin zusammen mit DSK und Fabius aufstellen. Im September wagte der ehemalige Premier Minister Lionel Jospin einen letzten Versuch, sich ins politische Geschehen einzumischen und deutete vorsichtig seine mögliche Kandidatur an. Nach einem lauten Entsetzensaufschrei innerhalb der Partei ließ er jedoch davon ab.

Auch Jack Lang hat – auf Anraten des Partei Premiers Hollande – seine Ambitionen auf einen Wohnsitz im Elysée Palast aufgegeben.

Am 16. November wird der offizielle Kandidat der PS per Wahl der Parteimitglieder bestimmt. Falls es zu keinem eindeutigen Ergebnis kommen sollte, ist ein zweiter Durchgang für den 23.11. angesetzt.

Was mich bei der oben beschriebenen Vorgehensweise der Sozialisten wundert, sind die offen ausgetragenen Diskussionen über potenzielle Kandidaten. Damit werden, so finde ich, interne, personelle und dabei auch persönliche Schwierigkeiten unter den Parteimitgliedern zu sehr nach außen getragen. Da ich jedoch Frankreich als ein Land erlebe, in dem generell viel, lange und kontrovers gesprochen und diskutiert wird, werden die Franzosen wohl meinen Einwand für unbedeutend halten.

Weitere Artikel zur Präsidenschaftswahl 2007:

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