Kategorie-Archiv: Reisetagebuch

alhambra-blick

Roadtrip – mit dem Auto durch Andalusien

Zwei Wochen lang fast ausschließlich Sonne, von 43 Grad Stadthitze bis knapp 4 Grad bei Gewitter unter Hagelschauern in der Berggegend: Unser Trip durch Andalusien war einfach nur der Hammer! Gestartet in Strasbourg, Zwischenstopp in Barcelona, um dann bei unserem ersten Etappenziel, Sevilla, zu landen.

Dort haben wir uns zuerst mal an Tapas gütlich getan, und am nächsten Tag die Kathedrale von Sevilla in Angriff genommen. Natürlich sind wir zu Fuß die Giralda hinaufgegangen, das ist das Minarett der ehemaligen Moschee (diese wurde nach der “Reconquista” zerstört und im Zeichen der Christianisierung in eine Kirche umgewandelt – nur das Minarett wurde erhalten). Unter der ächzenden Hitze besichtigten wir noch das Réal Alcàzar, die Plaza de Espana und später noch das Viertel Triana, in dem man sehr gute Keramikprodukte kaufen kann.

Weiter ging’s von da aus mit dem Auto in die Heimatstadt des Sherry oder “Xerez”, nach Jerez de la Frontera. Eine Führung durch Tio Pepe‘s Kellerei und eine Sherry-Kostprobe waren hier obligatorisch!

Nach einem kurzen Abstecher in Arcos de la Frontera begann der bergige Teil des Urlaubs: Wir fuhren durch mehrere kleine, weiße Dörfer und fanden schließlich ein Hotel in einem spanischen Naturpark rund um 3 Seen in der Provinz Malaga.

Weitere Stationen führten uns nach Cordoba mit seiner unbedingt zu sehenden Mezquita, Granada, wo wir die beeindruckende Alhambra besichtigt haben (offizielle Alhambra-Seite mit online Ticketverkauf, die bereits einige Wochen vor Besuch der Anlagen dringend zu reservieren sind), über die Sierra Nevada und Alpujarras zu einem Abstecher nach Almeria (fürchterliches Touristenloch!) und schließlich nach Alicante/Altea, vorbei an Benidorm, das mit seinen hässlichen Touristentowern an Manhattan erinnert.

Wir haben viel gesehen, viel erlebt, sehr viele Bilder gemacht und uns dank der immer wieder abenteuerlichen spanischen Wegbeschilderung recht häufig verfahren. Selbst ein kleines Kaff wurde auf diese Weise eine groß erscheinende Stadt, aus der der richtige Weg hinaus kaum zu finden war…

Nur eines werde und würde ich mich nie gewöhnen: an das magere spanische Frühstück. Gewiss nicht teuer (ca. 3-3,50 €), aber mit einem kleinen getoasteten Baguette oder Brot, etwas Butter, Olivenöl (nicht immer) und lustigerweise immer wieder der gleichen Marmelade der selben Marke in ganz Andalusien und einer Tasse Kaffee werde ich nicht glücklich. Vor allem dann nicht, wenn der Preis für das Frühstück rein indikativ ist und stark variiert, sollte man aus Versehen noch ein Glas Orangensaft oder eine zweite Scheibe Brot wünschen.

Alles in allem war dies einer meiner besten Urlaube bis jetzt! Tolle Landschaften, schöne Häuser, einladende Patios mit Blumen und Keramik-verzierten Wänden und jede Menge sehenswürdige Kulturbauten. Wenn die Spanier nur endlich die Stierkämpfe abschaffen würden, und dann wäre da noch das Problem mit dem Euro und der schlechten Wirtschaft…

ist seit ihrer Kindheit an Medien interessiert: Zunächst gestaltet sie die Mini-Zeitung, die sie unter ihren Klassenkameraden verbreitet. Auch mit kleinen, privaten Radiosendungen hält sie ihre Nachbarn und Freunde bei Laune.

Im Jahr 2000 macht sie ein Praktikum bei der Badischen Zeitung und tastet sich an den Beruf des Journalisten heran.

Nachdem sie das Internet als neues Medium für sich entdeckt, startet sie 2006 diesen Blog, um über ihr Leben als Deutsche in Frankreich zu erzählen.

Kurz darauf (2007) launcht sie ihre professionellen Blogs zum internationalen Online-Recruiting (www.online-recruiting.net) und 2011 Social Media Recruiting (www.socialmedia-recruiting.com).

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Nach Köln zur dmexco und dann nach Berlin

Am ersten September habe ich meinen neuen Job angetreten. Heute abend geht’s auf die erste etwas längere Reise bei diesem Arbeitgeber. Sie führt mich zunächst nach Köln zur dmexco, dem Branchentreff der Geeks und solcher, die es werden wollen ;-) Ich bin gespannt, was es Neues zu erfahren gibt.

Morgen abend geht es dann weiter nach Berlin, ins Hauptquartier meines neuen Arbeitgebers, wo es dann darum geht, einige meiner neuen Kollegen persönlich kennen zu lernen und weitere Planungen zu besprechen. Abends nach der Arbeit möchte ich ein paar Bekannte treffen und die Stadt ein wenig genießen. Hotel- und Reiseberichte gibt es dann hier auf dem Blog, einige weitere Bilder auf der internautilus Facebook Seite und Berichte über das Geschehen bei der Messe beschreibe ich auf meinem beruflichen Blog Online-Recruiting.net.

Bis dahin!

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Im Jahr 2000 macht sie ein Praktikum bei der Badischen Zeitung und tastet sich an den Beruf des Journalisten heran.

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Auf Besuch in Metz – Lothringen, Frankreich

Ist schon einen Monat her, dass ich dort war. Ich war zwischenzeitlich sehr gut ausgelastet und habe unter anderem auch eine Facebook Seite für internautilus kreiert. Einfach mal vorbeischauen und Fan werden (bzw. “liken”) – Danke!

Dort habe ich auch schone einige Fotos zu meinem Trip nach Metz eingefügt, die öffentlich einsehbar sind. Für den Beitrag hier habe ich ein Bild des niegelnagel-neuen Centre Pompidou Metz ausgewählt, das während meines Aufenthalts aktuell eingeweiht wurde. Am 11.05. war sogar Präsident Sarkozy persönlich zur offiziellen Eröffnung anwesend und hat die Gelegenheit genutzt, der Region Lothringen ein wenig Hoffnung (oder nur Versprechungen?) zu machen.

Besichtigen konnte ich den neuen Metzer Kulturtempel allerdings leider nicht, da wir an dem Tag weiter nach Trier gereist sind. Aber wie ich im Nachhinein erfuhr gab es während der ersten 5 Tage, in der Öffentlichkeit das Museum kostenfrei besuchen konnte, einen dermaßen starken Andrang, dass wir uns eh nur die Beine in den Bauch gestanden hätten. Das nächste Mal seh ich mir das bestimmt an!

Metz ist allgemein eine sehr angenehme, feine und auch schöne Stadt. Die Saint-Etienne Kathedrale ist allemal sehenswert, natürlich ebenfalls in dem typischen Gelb des Lothringer Jaumont Steins gehalten. Für Studenten, die nicht eine extrem pulsierende Metropole brauchen, genau das Richtige. Hier mündet die kleine Seille in die große Mosel, die dann direkt nach Trier führt – der Partnerstadt von Metz. Und so schließt sich der Kreis.

Bilder von meiner Trier-Reise habe ich übrigens auch auf der Facebook-Seite eingestellt – wie immer mit meinen Kommentaren :-)

Weitere Infos zu Metz auf Wikipedia

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Unterwegs nach Köln – Reise mit Hindernissen und Pannen

Wie in jedem Jahr ging es auch dieses Jahr berufsbedingt nach Köln zur Messe Zukunft Personal, ein Ereignis, auf das ich mich jedes Mal erneut freue.

Wir fuhren zu zweit um 11h30 von Lyon weg und setzten unseren Chef zunächst bei sich zu Hause ab (ein Umweg von knapp einer bis anderthalb Stunden). Auf der weiteren Fahrt nach Köln gab es dann eine Autopanne (das Abgasrückführungsventil, ohne das man nicht vom Fleck kommt, machte nach anderthalb Stunden schlapp), sodass wir dann eine dreiviertel Stunde am Autobahnrand und mitten in der Pampa herumstanden und auf den Abschleppdienst warteten. Der kam dann auch, befand das Auto für fahruntüchtig und kutschierte uns gute 40 Minuten in ein kleines Kaff Richtung Schweizer Grenze (das war leider gar nicht in unserer Fahrtrichtung).

Nach längerem Hin und Her – die Versicherung hatte auch noch ihr Wörtchen zu sagen – stand dann fest, dass das Auto frühestens tags drauf um 8h30 morgens mit einem neuen Ventil versehen werden könnte und dass wir einen Mietwagen bräuchten. Nur leider waren sämtliche Mietautos im näheren Umkreis vergeben, und so erhielten wir gegen 17 Uhr Bescheid, dass es in Pontarlier (das ist schon fast in der Schweiz) noch einen Wagen gab.

Pontarlier lag eine Autostunde von unserem Warteplatz entfernt und kurz vor 19h kam dann endlich das schon viel früher angekündigte Taxi, das uns im Eiltempo und über Strecken, die keine Landkarte kennt, nach Pontarlier brachte. Denn wir hatten nur bis 20 Uhr Zeit, unseren schicken Picasso neuesten Modells abzuholen. Dank des umtriebigen Taxifahrers (sehr netter Mensch von der Réunion Insel) legten wir die Strecke in weniger als einer Stunde zurück und konnten dann die Reise nach Köln antreten.

Um drei Uhr morgens kamen wir schließlich abgekämpft im Hotel an, ruhten uns ein wenig aus, und um 8h30 ging’s zur Messe, während der Firmenwagen, irgendwo in einem französischen Kaff, mit einem neuen Ventil ausgestattet wurde ;-)

Aber die Messetage waren wunderbar, und dank Adrenalin hält man schon mal zwei bis drei Tage ohne Schlafen durch. Nach der Messe habe ich mir dann ein paar freie Tage bei meiner Familie gegönnt. Da hatte ich wesentlich mehr Glück als meine anderen beiden Kollegen, die nach der Messe mit dem zweiten Firmenwagen von Köln aus wieder Richtung Lyon losgefahren waren und auf dem Rückweg mit einem geplatzten Reifen zu kämpfen hatten. Das war wirklich Pech auf der ganzen Linie für das gesamte Team.

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Out of Lyon – Urlaub auf Kreta 28.05. bis 04.06.2007

crete-plakias.JPGHolà, nun habe ich es endlich geschafft, die Rubrik “off-topic” einzuweihen und werde nun in kürzester Breite von meinem ersten Urlaub auf Kreta berichten. Infos zu Lyon, nämlich zu seinem Flughafen St. Exupéry und zu einer etwas anderen Reiseagentur, gibt’s hier trotz off-topic.

Diese einwöchige Reise wurde von dem gemeinnützigen Reiseveranstalter Arvel (Association de Rencontres, de Voyages, d’Etudes et de Loisirs) angeboten und führte uns in das kleine Badeörtchen Bali (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Insel bei Indonesien). Bali liegt zwischen Heraklion – wo unser Flieger landete – und Rethymnon.

Zum Lyoner Flughafen Saint Exupéry (benannt nach dem aus Lyon stammenden Autor des “Kleinen Prinzen”) gelangten wir dank der Navette, des Shuttlebusses, der zwischen 5 Uhr morgens und 23 Uhr abends alle 20 Minuten von den großen Verkehrsknotenpunkten in der Innenstadt aus zum Flughafen fährt.

Untergebracht waren wir im familiengeführten Hotel “Xidas Garden“, das sehr reizvoll und etwas abgelegen auf einem Hügel liegt. Das Essen fanden wir alle sehr in Ordnung. Mir ist nicht ganz klar, weshalb deutsche Reisende auf diversen Internetseiten die mangelnden Auswahlmöglichkeiten beanstandeten. In einem gebe ich den Urlaubern jedoch recht: Der so genannte “Orangensaft” – der eher einer angerührten Brause ähnelte – ist nicht zu empfehlen. Dafür aber der griechische Joghurt oder auch der frisch gepresste Orangensaft an der Bar.

Mit einem im Voraus gemieteten Auto (war leider eine ziemlich alte Klapperkiste, die auf den letzten Metern zum Rückflughafen beinahe den Geist aufgegeben hätte) erkundeten wir hauptsächlich den nordwestlichen Teil der Insel, wobei wir auf den sehr holprigen Straßen nach Hania (venezianischer Hafen und sehr günstige Lederwaren), Plakias (Palmenbucht), Knossos (archäologische Überreste aus der Zeit der Minoer, die z.T. rekonstruiert wurden), Anogia (kleines Bergdorf, bekannt für seine Textilwirtschaft, wobei jedoch kaum eigenhändig gefertigten Waren angeboten werden), Archanes (kleines Weindorf, in dem es viele gute Tavernen gibt) und Rethymnon tuckerten.

resto-innen.JPGFür Wanderfreaks ist die Samaria-Schlucht interessant, wobei hier gerade von Bali aus mit einem Anfahrtsweg per Bus von über zweieinhalb Stunden, sechs bis sieben Stunden ordentlichem Fußmarsch und wiederum zweieinhalb Stunden Rückweg gerechnet werden muss. Damit beginnt die Wanderexkursion morgens um kurz vor fünf und endet abends um 22 Uhr.

Mit einigen Kretern kamen wir auf sehr nette Weise in Kontakt: So las mir beispielsweise ein kretischer Ober meine Zukunft aus dem Kaffeesatz eines typisch griechischen Kaffees (wird hier nicht verraten!!!). Und wir wurden sehr spontan von einer Ladenbesitzerin auf Bali zu einer Überdosis an Raki – dem kretischen Weinschnaps – eingeladen, was uns alle vier für den Rest des Tages lahmlegte.

Ansonsten haben sich in Kreta, insbesondere rund um Bali, einige Deutsche niedergelassen. So trafen wir z.B. einen ausgewanderten Münchner, der in Bali einen Minigolfplatz samt Biergarten eröffnet hat. Dort bietet er neben den bekannten deutschen Biermarken auch ein auf Kreta gemäß deutschem Reinheitsgebot gebrautes Ökobier an. Schmeckt mir zu süß, finde ich aber eine geniale Idee.

E viva Esmeralda!

Quelle Fotos: Selbstgemacht (Foto 1: in der Nähe von Plakias, Foto 2: Innenansicht eines kretischen Restaurants)

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Besuch in Disneyland Paris

citrouille.gifIn Lyon zu leben hat viele Vorteile: Dank des TGV ist man sehr schnell an sehr schönen Orten. In rund zwei Stunden kann der geneigte Reiselustige nach Montpellier ( Meer!!!), Avignon (Provence), in den Massif Central, die Alpen oder gar nach Genf fahren.

Unser Ziel vergangenes Wochenende war Disneyland Paris, das ebenfalls mit dem technischen Wunderwerk TGV in zwei Stunden erreicht werden kann. Hierbei muss der Bahnhof “Marne la vallée – Chessy” angefahren werden.

eva-disney.gifSamstag hieß es also, morgens früh raus (fünf Uhr!!! Für mich als be- kennende Morgen- mufflerin eine echte Herausforderung) und um 6.20h in den Zug springen (da ist echt was los um diese Uhrzeit, naja, ok, der Zug fährt nicht nur bis Disneyland sondern weiter nach Lille, und von dort geht’s ruckzuck im Eurostar nach London).

buzz.gifAm Zielort angekommen, fielen wir aus dem Zug nahezu direkt ins Disneyland. Kurz in unser Hotel eingecheckt (im malerischen Disney Village, aus dem schon früh am Morgen amerikanische Hits aus Lautsprechern hallen) und dann ab in den Park. Da wir pünktlich zur Öffnungszeit (9 Uhr) da waren, konnten wir die am heißesten begehrten Fahrgeschäfte ohne lange Wartezeiten erledigen: Peter Pan (nett :-), Dumbo der fliegende Elefant (morgens um die Zeit sogar schwindelerregend!) und auch Pirates of the Caribbean (die Ausstattung dort war übrigens die Grundlage für den Filmdreh über Jack Sparrow und Konsorten).

Mein persönliches Highlight war jedoch die neue Anlage von Buzz Lightyear, da wir dort nicht nur passiv in unseren Kabinen saßen sondern aktiv am Geschehen teilnehmen konnten: mit “Laserpistolen” mussten wir auf alle blinkenden “Z” zielen. War ein Riesenspaß!

Und: ich habe natürlich auch das U-Boot Nautilus entdeckt und erkundet!nautilus-disney.gif

Dann noch eine Fahrt auf dem Mississippi Dampfer (namens Mark Twain :-) und ein Besuch in dem “Manoir hanté” (Spukhaus), von dem ich ziemlich enttäuscht war. dampfer.gif

Um 16 Uhr gab es dann in Halloween- Manier (der ganze Park war übrigens mit Riesenkürbissen geschmückt) eine Parade der Disney-Bösewichte.

bruce.gifAm zweiten Tag gingen wir in die Disney Studios, die direkt neben dem Park liegen (Tipp: Geht niemals an einem Sonntag in den Disneypark!!!). Dort ist etwas weniger los, da er kleiner ist und weniger Fahr- Attraktionen aufweist. Dennoch wird es ab Juni 2007 eine tolle Neuigkeit geben: Toon City mit einer Achterbahn aus “Findet Nemo”.

  • Weitere Posts aus der Kategorie “Raus aus Lyon”
  • Bilderquelle: eigene Fotos

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    Essgewohnheit

    Das vergangene Wochenende habe ich in einem kleinen Dorf namens Sailly bei Cluny in Burgund verbracht. Dort wohnt meine ehemalige Gastfamilie aus Schüleraustauschzeiten, und da immer noch ein sehr guter Kontakt besteht, besuche ich sie ab und zu.

    Selbstverständlich sah der Hauptbestandteil meiner dort verbrachten Zeit vor, möglichst gut zu essen und zu trinken. Zu meinem Glück war für den Samstag Abend ein gemeinsames Essen eines “Pot au feu” (Rindfleischsuppe mit Kartoffeln und enorm großen Gemüsestücken) für alle 60 Dorfbewohner vorgesehen. Dabei fiel mir auf, dass ich mich bereits in starkem Maße an die französischen (Ess-) Gepflogenheiten gewöhnt habe: So war ich beispielsweise überhaupt nicht mehr überrascht, dass der vereinbarte Beginn des Banketts zwar für 19.30h veranschlagt war, dass aber die Eingangssuppe erst eine Stunde später serviert wurde. Davor gab es ordentliche Mengen an Apéritifs und viel zu erzählen.

    Zwischen den verschiedenen Menüstationen (Apéritif, Entrée, Hauptspeise, Käse, Dessert und als ständige Beigabe Brot), die sich bis gegen Mitternacht hinzogen, wurde ebenfalls viel geredet. Dennoch verging die Zeit wie im Fluge, und es kam in keiner Sekunde Langeweile auf.

    Ich habe aber auch schon von anderen Feiern gehört (z.B. von der Hochzeit meines Kollegen), die sich von 17Uhr nachmittags auf diese Weise bis 3Uhr nachts schleppten. Da bin ich dann doch noch bekennende Deutsche und sage: das ist definitiv zu viel!

    Und das Ende vom Lied: Nach meiner Rückkehr am Sonntag habe ich den Abend mit Bauchschmerzen und Wärmflasche auf dem Sofa verbracht…

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