Kategorie-Archiv: Strasbourg

strasbourg-marche-noel2011

Der Straßburger Weihnachtsmarkt – Christkindelsmarkt

Seit vergangenem Wochenende ist es wieder soweit: Der Straßburger Weihnachtsmarkt, traditionell und in elsässischer Mundart “Christkindelmärik” genannt, hat begonnen. Er be- und verzaubert seine Besucher wie jedes Jahr. An vielen verschiedenen Orten in der Stadt wurden die kleinen Holzhütten (“chalet”) aufgebaut und bieten ihre Produkte an: Neben den richtig guten Dingen, nämlich heimischem Glühwein (“vin chaud”) bis hin zu Biokäse, Brezeln, Flammenkuchen, gebrannten Erdnüssen und (hoffentlich) Raclette oder Fondue im Schweizer Dorf (die Schweiz ist dieses Jahr nämlich der Ehrengast des Marktes) rund um den Place Gutenberg findet sich auch allerlei Nippes an den Ständen. Aber das gehört mit dazu.

Direkt am Bahnhofsausgang befindet sich in diesem Jahr der “Marché du Terroir et de l’artisanat”, wo lokale Hersteller ihre Produkte verkaufen.
Der erste Weihnachtsmarkt in Straßburg fand im Jahre 1570 statt!

Wer noch auf der Suche nach einem Hotel ist (die sind während der Marktzeiten, vor allem am Wochenende, immer ausgebucht), sollte es einmal beim Apparthotel Victoria Garden in Bahnhofsnähe versuchen. Es liegt ungefähr 5 Minuten Fußweg vom Bahnhof entfernt, und die Innenstadt ist in knapp 10 Minuten zu Fuß sehr gut erreichbar.

Der Weihnachtsmarkt dauert in diesem Jahr vom 26.11.2011 bis einschließlich 31.12.2011.
Viel Spaß dort!
Zur Einstimmung das Video:


Marché de Noël 2011 à Strasbourg par VilledeStrasbourg

ist seit ihrer Kindheit an Medien interessiert: Zunächst gestaltet sie die Mini-Zeitung, die sie unter ihren Klassenkameraden verbreitet. Auch mit kleinen, privaten Radiosendungen hält sie ihre Nachbarn und Freunde bei Laune.

Im Jahr 2000 macht sie ein Praktikum bei der Badischen Zeitung und tastet sich an den Beruf des Journalisten heran.

Nachdem sie das Internet als neues Medium für sich entdeckt, startet sie 2006 diesen Blog, um über ihr Leben als Deutsche in Frankreich zu erzählen.

Kurz darauf (2007) launcht sie ihre professionellen Blogs zum internationalen Online-Recruiting (www.online-recruiting.net) und 2011 Social Media Recruiting (www.socialmedia-recruiting.com).

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Mit dem Rad durchs Elsass – Piste des Forts

Nach meinem beruflichen Trip nach Köln zur Zukunft Personal (meine siebte inzwischen) und unserem Vortrag zum weltweiten E-Recruiting dort, hatte ich eine Woche frei. Über das lange Wochenende haben wir uns einen Ausritt auf unseren Fahrrädern gegönnt, um den tollen Altweibersommer und die wohl letzten Sonnenstrahlen der Saison zu genießen.

Während in Straßburg die Rallye de France stattfand, haben wir uns auf die “Piste des Forts” begeben. Die insgesamt 85 Kilometer lange Strecke führt an 19 Befestigungen (Forts) vorbei, davon befinden sich 16 auf französischer und 3 auf deutscher Seite. Leider sind nicht alle Forts der Öffentlichkeit zugänglich. Wir haben uns eine Teilstrecke vorgenommen, die uns entlang einiger herrlicher Baggerseen führte. Ein Abschnitt ging durch den Wald hinter der Robertsau, auf der “Allée de la Digue”.

Für Durstige und Hungrige finden sich auf der gesamten Strecke kleine Restaurants, Bars und auch Hotels für diejenigen, die sich etwas länger in der Gegend aufhalten möchten. Für Inliner eignet sich der Radweg der Forts bedingt: Das Gros der Strecke ist zwar gut betoniert, aber es gibt immer wieder Abschnitte mit Kies- und Schotterwegen. Dafür also besser ein Paar Laufschuhe mit einpacken, um das Stück zu Fuß zu machen.

Übrigens gibt es in vielen Elsässer Fahrradläden und natürlich in der Straßburger Touristeninformation kostenfreie Radwanderkarten der Region!

Viel Spaß beim Radeln!

ist seit ihrer Kindheit an Medien interessiert: Zunächst gestaltet sie die Mini-Zeitung, die sie unter ihren Klassenkameraden verbreitet. Auch mit kleinen, privaten Radiosendungen hält sie ihre Nachbarn und Freunde bei Laune.

Im Jahr 2000 macht sie ein Praktikum bei der Badischen Zeitung und tastet sich an den Beruf des Journalisten heran.

Nachdem sie das Internet als neues Medium für sich entdeckt, startet sie 2006 diesen Blog, um über ihr Leben als Deutsche in Frankreich zu erzählen.

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festival-art-dans-la-rue-2011

Straßburg Wasser- und Lichterspektakel zu Ehren Tomi Ungerers

Das Schaffen des Straßburger (Kinderbuch-) Zeichner und Karikaturist Tomi Ungerer stand in diesem Jahr im Zentrum des alljährlichen Sommer-Wasser-Lichterspektakels beim Rheinbecken rund um die Mediathek André Malraux. Während wir letztes Jahr rein zufällig (da wir noch nicht wussten, wo sich dieses Hafenbecken befindet) am letzten Tag der phänomenalen Licht-, Wasser- und Musikshow dazu gestoßen sind, haben wir dieses Jahr unsere Sache besser gemacht: Der Anbieter Batorama, der hier täglich mehrere hundert (oder gar tausend?) Touristen durch die Wasserkanäle und Flüsse Straßburgs schippert, bot jeden Abend eine Sonderfahrt an, die die Mitfahrer bis direkt an das Geschehen heranfuhr. Also buchten wir Plätze und konnten dadurch aus allererster Reihe dem Spektakel beiwohnen.

Zudem hatte ich noch das Glück, genau auf der Seite des Schiffes platziert zu sein, von der man die Show am besten sehen konnte.

Hier zwei kurze Viedoausschnitte – übrigens finden jedes Jahr in den Ferienmonaten zwischen Juli und August jede Menge Veranstaltungen in Straßburg statt. Gerade erst vor einigen Wochen sahen wir zum Beispiel einige Jongleure, die im Rahmen des Straßenkunstfestivals auftraten. Sagenhaft! Das Artikelbild dieses Blogbeitrags (über die Homepage internautilus zu erreichen) stammt davon.

Selbstverständlich wurde auch dieses Jahr das Straßburger Münster wieder angestrahlt im Rahmen der “Illuminations de la Cathédrale”

ist seit ihrer Kindheit an Medien interessiert: Zunächst gestaltet sie die Mini-Zeitung, die sie unter ihren Klassenkameraden verbreitet. Auch mit kleinen, privaten Radiosendungen hält sie ihre Nachbarn und Freunde bei Laune.

Im Jahr 2000 macht sie ein Praktikum bei der Badischen Zeitung und tastet sich an den Beruf des Journalisten heran.

Nachdem sie das Internet als neues Medium für sich entdeckt, startet sie 2006 diesen Blog, um über ihr Leben als Deutsche in Frankreich zu erzählen.

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Nicht-Straßburger zum Leihfahrrad System Velhop (auf französisch)

Nachdem ich bereits an früherer Stelle das Leihsystem der Velhop-Fahrräder im Vergleich zu den Lyonern Velo’v bemängelt habe, lasse ich heute eine französische Stimme zu Wort kommen. Diese Stimme ist nicht meine, sodass die im Beitrag geäußerten Meinungen nicht unbedingt der meinen entsprechen. Bezeichnen wir sie der Einfachheit halber (und um dem Wunsch nach Anonymität nachzukommen) mit S.A.

Viel Spaß!

J’arrive de Lyon et là-bas il y a le Vélo’v qui fait le bonheur de milliers de lyonnais, et en particulier le mien… Cela est extrêmement pratique. Avec un réseau de 340 stations, proposant 4000 vélos à Lyon et Villeurbanne, on le prend dans une station et on le repose dans la station de son choix. Tout ceci pour un prix tout à fait convenable pour l’usage que l’on peut en avoir (15 €/an pour la carte et toujours 30 minutes ou 1 heure gratuites – selon les modalités d’abonnement – à chaque emprunt d’un vélo). Il existe également des formules de courte durée (carte d’1 journée : 1 € et carte de 7 jours : 3 €). Bref un système idéal.

Quand je suis venue à Strasbourg, j’étais ravie d’apprendre l’apparition du Vélhop. J’ai vite déchanté quand j’ai vu les conditions de cette formule.

  • Uniquement quelques stations dans la ville (3 pour le moment et une vingtaine prévue en 2011),
  • Emprunter et reposer le vélo au même endroit alors que tout l’intérêt de ces formules est d’emprunter à un point A pour se rendre à un point B sans avoir à garder le vélo en sa possession risquant le vol ou la dégradation.
  • Un prix élevé pour une location occasionnelle:
    – location en station : 1 € / heure et 5€ / 12h de location
    – location en boutique : 5 € / 12h et 15€ / semaine
  • Un prix exorbitant pour une location complète:
    – 29 € / mois – 59 € / trimestre – 151 € / an (avec des réductions possibles pour les moins de 26 ans ou abonnés CTS – 99 € /an)
    – Caution de 150 € / an
  • Dans ce cas de location complète, vous faites un état des lieux au moment de l’emprunt et devez vous rendre en boutique tous les 3 mois pour une vérification. Toute dégradation est à votre charge (hors frais d’usure normale).

    Je trouve qu’il n’y a aucun intérêt à louer un vélo sur une période longue car les frais de location représentent déjà le prix d’un vélo neuf, à cela, vous ajoutez les frais de dégradation à votre charge et donc un gros risque de ne jamais revoir sa caution de 150 €. A ce tarif, mieux vaut acheter un vélo d’occasion à 50 € qui n’attirera pas les convoitises et au pire s’il est volé, vous ne perdrez que 50 €) car on sait tous que les vélos se font voler et dégrader régulièrement.

    Je ne comprends pas la ville de Strasbourg qui est précurseur en terme d’écologie, de transports doux, de respect de l’environnement mais qui propose une formule aussi peu incitative en terme de location de vélo.

    De nombreuses villes en France ont fait le choix de proposer la location de vélo telle que Lyon la propose et Strasbourg arrive le dernier en proposant une formule très en retard sur les autres.

    C’est dommage car ça n’incitera pas les non utilisateurs de vélo actuels de s’y mettre, ce qui je pense était normalement le but comme ailleurs pour augmenter encore la part des cyclistes qui est déjà bien supérieure à la moyenne. Avec cette formule, je ne m’y mettrai pas alors que j’ai immédiatement été séduite à Lyon.

    ist seit ihrer Kindheit an Medien interessiert: Zunächst gestaltet sie die Mini-Zeitung, die sie unter ihren Klassenkameraden verbreitet. Auch mit kleinen, privaten Radiosendungen hält sie ihre Nachbarn und Freunde bei Laune.

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    Fete des Vendanges et du Goût in Straßburg – Edition 2010

    Gestern – trotz hartnäckigen Nebels, der sich erst am später Nachmittag auflöste – zogen wir los zur Fête des Vendanges et du Goût des Vitrines de l’Alsace. Sie fand seit vergangenem Freitag und findet noch heute auf dem Platz Gutenberg statt. Dort gibt es Neuen Süßen, kostenlosen Traubensaft für die Kleinen (schade, warum nicht auch für all diejenigen, die keinen Alkohol trinken?) und sonstige Weinkostproben sowie typisch lokale Leckereien wie zum Beispiel Flammenkuchen, Münsterkäse, Brezeln und Kugelhupf.

    Die in elsässischer Tracht gekleideten Herrschaften durften natürlich nicht fehlen. Sie tanzten zur Blasmusik, ließen sich geduldig von Touristen (wie mir) fotografieren und sorgten für gute Stimmung.

    Eine besondere Attraktion war daneben die Demonstration des Restaurants “La cloche à fromage” (da muss ich demnächst mal hin): Die Produktion von Münsterkäse. Ich habe einen Teil davon gefilmt – untermalt mit Glenn Millers genialem “Perfidia” (aber das war reiner Zufall, dass die Band genau dieses Jazzstück spielte, als ich dort war) und unter den Artikel platziert.

    Morgen geht’s wieder auf Reisen – nach Köln. Dort findet die Zukunft Personal statt, Deutschlands größter HR-Branchentreff. Mehr dazu wird es in ein paar Tagen zu lesen geben. Bilder zu Hotel und Sehenswürdigkeiten veröffentliche ich wie immer auf der internautilus-Facebook-Seite. Fotos und Videos zur Messe werden sich auf der Online-Recruiting.net Facebook-Seite finden.

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    Straßburger Münster angestrahlt

    Schon etwas mehr als einen Monat lebe ich in Straßburg. Mein erstes Fazit ist sehr positiv. Schöne, kleine Parks gerade um die Ecke, jede Menge Fahrradwege (wenn nur mein Knie mitspielen würde…), gute Restaurants und ein vielversprechendes kulturelles Programm. Heute ein kleiner Ausschnitt davon –

    Auf der internautilus Facebook Seite habe ich es bereits hochgeladen: Ein Video zum angestrahlten Münster in Straßburg. Den ganzen Sommer von Anfang Juli bis Ende August wurde jeden Abend ab 22h00 der Dom in bunte Farben getaucht. Das Ganze wurde mit Musik untermalt und erinnerte mich stark an die Lyoner Fête des Lumières, bei der in der gesamten Lyoner Stadt Gebäude angestrahlt werden.

    Die Elsässer haben hier einen richtig guten Job gemacht: Das Lichtspektakel ließ nichts zu wünschen übrig und kann mit dem Lichterfest in Lyon seht gut mithalten. Neben dieser Attraktion gab es ebenfalls eine Lichtershow, die “Rêverie au fil de l’eau” in Hafennähe – bei der Prsequ’Ile André Malraux. Leider hatte ich meinen Fotoapparat nicht rechtzeitig zur Hand, um zu filmen. Denn ich bin da rein zufällig drüber gestolpert.


    Rêverie au fil de l'eau
    envoyé par VilledeStrasbourg. – L'actualité du moment en vidéo.

    Ein längeres Video hierzu, aber in etwas schwächerer Bildqualität, gibt es auf wat.tv

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    Straßburg – da bin ich!

    Nach einem reibungslosen Umzug mit toller Hilfe von Freunden, Nachbarn, Bekannten und Familie (danke nochmals an alle!), bin ich seit ungefähr einer Woche dabei, ein wenig Ordnung ins Chaos zu bringen:

    • Kisten auspacken
    • Einräumen
    • putzen und bohnern
    • Computer, Fernsehen, Telefon anschließen (wenn SFR nur etwas schneller sein könnte – habe immer noch keine Festnetzleitung. Internetzugang habe ich dank meines Vertrags mit dem selben Anbieter, der es mir ermöglicht, über Hotspots ins Netz zu kommen)
    • mich in Möbelhäusern rumtreiben, um das Chaos noch weiter zu minimieren. Kleine Randnotiz für alle, die zu IKEA möchten: es gibt einen kostenfreien Shuttlebus-Service (navette gratuite) von der Tram-Haltestelle Rotonde bis vors Möbelhaus. Tolle Sache, denn zu Fuß wär’s zu weit, und die öffentlichen Verkehrsmittel fahren da nicht hin.

    Und zwischendurch lass ich es mir dann auch mal gutgehen und gehe die Stadt erkunden. Einmal war ich im Flam’s, das gerade neben dem Straßburger Münster liegt. Und gestern ging’s auf ein Apéro-Bier in einen kleinen, schmucken und gepflasterten Kneipenhinterhof. Dort gibt es mehrere Bars und Restaurants. Wie dieser Ort genau heißt, muss ich bei Gelegenheit herausfinden.

    Auf dem Rückweg konnte ich einen schönen Blick aufs Münster festhalten (zum Vergrößern der Bilder, bitte darauf klicken) – auch dieses werde ich mir sobald wie möglich genauer ansehen. Zu sehen gibt es hier sowieso jede Menge. Ich freue mich drauf!

    Guten Wochenstart!

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    Velov in Lyon – Velhop in Strasbourg: der feine Unterschied

    Auch wenn ich anfangs in Lyon noch Bedenken hatte, mit dem (Leih-)Fahrrad durch die Straßen zu gondeln, habe ich mich Anfang 2009 doch eines Besseren belehren lassen und bin jetzt sogar ein richtiger Fan von den rot-silbrigen Drahteseln Vélov.

    Daher war ich umso erfreuter, als ich vor kurzem feststellte, dass Straßburg, mein zukünftiger Wohnort, ab September 2010 das Leihrad-System Velhop (gibt noch keine offizielle Website…?) eingeführt wird. Ich wurde aber schnell enttäuscht: Denn die Nutzer sind gezwungen, das Rad genau an der Station abzugeben, an der sie es ausgeliehen haben. Was soll das denn? Das einzig Interessante an diesen Dingern ist doch gerade, dass man sich ein Fahrrad nimmt, die Strecke zurücklegt und es dann dort an einer passenden Andockstation stehen lässt. Denn wenn ich z.B. 15 Minuten benötige, um ins Schwimmbad zu fahren, dort zwei Stunden verbringe und danach wieder zurückfahre, muss ich mir eine Tageskarte für 5 Euro kaufen. Denn eine Stunde Ausleihen kostet bereits 1 Euro – und davon steht das Fahrrad 45 Minuten einfach nur rum. Dafür kann ich ja günstiger mit der Tram oder mit dem Bus fahren!

    Es werden zunächst 1.852 Bikes ins Rennen geschickt. Stellt Euch mal vor, wenn davon täglich mehr als die Hälfte einfach irgendwo angekettet rumstehen. Die können dann nicht genutzt werden, und wie ich die Franzosen kenne, werden sie sofort auf die Barrikaden gehen und lautstark meckern!

    Das Jahresabnonnement ist mit 99 € auch recht teuer. Zum Vergleich: Vélov Lyon nimmt 15 Euro Jahresgebühr. Die ersten 30 Minuten pro Fahrt sind jeweils gratis, was für Fahrten in der Stadt in der Regel vollkommen ausreicht. Wenn nicht, einfach das Rad vor Ablauf der Frist an einer Station abstellen und ein neues nehmen ;-)

    Jedenfalls werde ich mich dem Strasbouger Leihfahrrad System bestimmt nicht anschließen. Ich hatte zwar sowieso geplant, mein Fahrrad endlich aus dem Keller meiner Eltern zu befreien und es zum ersten Mal mit mir umziehen zu lassen (es wartet schon seit zehn Jahren darauf, mich begleiten zu dürfen und soll jetzt erhört werden!). Aber so ein Leihfahrrad kann für bestimmte (Not-) Situationen schon sehr praktisch sein. Man denke z.B. an einen so genannten “Spontan-Streik” der öffentlichen Verkehrsmittel, weil ein Busfahrer von einem Fahrgast angepöbelt wurde. In Lyon schon alles vorgekommen…

    Na denn, Petri heil oder Heiliger Drahtesel. Wie heißt das nochmal für Radfahrer? Hals- und Beinbruch?

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    Vorbereitungen Umzug Lyon – Strasbourg. Die Zeit rennt!

    Wahnsinn! Die Zeit verstreicht beinahe so schnell wie draußen gerade das Unwetter anrückt. Seit meinem letzten Post, in dem ich über das Public Viewing im Lyoner Goethe Institut berichtet habe, ist so einiges passiert (außer, dass Spanien anstelle von Deutschland 2010 Weltmeister geworden ist…):

    Bei einem Kurztrip (verlängertes Wochenende) nach Straßburg, haben wir an die zehn Wohnungsbesichtigungen gemacht. Über die Modalitäten bei der Wohnungssuche in Frankreich habe ich bereits berichtet. Eine davon haben wir ausgewählt, und diese war beinahe unser Favorit. Hat alles, was wir wollten, nur keinen Balkon und lediglich eine recht kleine Küche. Dafür liegt sie sehr zentrumsnah, was mir als zukünftiger Home Office Angestellten sehr recht ist. Da komm ich Feierabends schneller ins Schwimmbad, kann in der Mittagspause einkaufen gehen oder einfach einen Arbeitsplatz im Freien suchen, wenn mir die vier Wände zu eng oder zu einsam werden.

    Daneben sind und waren einige verwaltungstechnische Dinge zu klären. Und hier spreche ich nicht nur von Dingen wie Wohnung kündigen oder den Stromanschluss abbestellen. Da ich in Frankreich vom Home Office aus für ein deutsches Unternehmen arbeiten werde, unterstehe ich dem französischen Sozial- und Versicherungssystem. Auch die Steuern werde ich weiterhin im Land der Gallier lassen.

    Und all diese Dinge müssen nicht nur in Erfahrung gebracht, sondern auch umgesetzt werden. Soll heißen, dass mich mein Arbeitgeber in Frankreich anmelden muss, etc. Genau darum kümmere ich mich auch, denn die Gespräche werden in französischer Sprache gehalten, was ich für meinen Arbeitgeber gerne übernehme.

    Tja, und Ende Juli heißt es dann Au revoir Lyon!
    Netterweise hilft mir unter anderem eine ehemalige Trierer Studienkollegin. Sie hat mich samt Sack & Pack im September 2002 nach Lyon zu meinen sechs Monaten ERASMUS gefahren. Wir fanden die Idee ganz witzig, dass sie mich auch gebührend wieder “nach Hause” bringt ;-)
    Danke an sie!

    So, und jetzt muss ich Kartons packen. Einige meiner Möbel habe ich auf der kostenlosen Kleinanzeigen Seite LeBonCoin.fr verhökert. Das ist das französische Pendant zu Ebay und klappt auch wirklich gut. Nur sollte man sich als Verkäufer darauf einstellen, dass sich sehr viele Interessenten melden und dann oftmals zu den ausgemachten Terminen gar nicht erscheinen. Daher ist eine gewisse Vorlaufzeit vor dem eigentlichen Verkauf zu empfehlen. Damit die Ware beim Auszugstermin auch wirklich weg ist.

    Zum Abschluss noch ein weiteres Bild aus Gosias wirklich genialer Lyon-Photosammlung!

    Iris-Photo

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    Wohnungssuche in Frankreich – Notwendige Unterlagen

    Foto von IRIS-PhotoEnde Juli oder Anfang August werde ich von Lyon nach Straßburg umziehen. Abgesehen, dass bis dahin noch einiges zu erledigen ist (Möbel verkaufen – Interesse? Bitte hier melden – Strom und Wasser abmelden, Umzugskartons organisieren, Hausputz, ausmisten und anderweitigen Papierkram vervollständigen), muss ich natürlich auch eine Wohnung in der neuen Wahlheimat finden.

    Als ich 2006 ein Appartement in Lyon gesucht habe, habe ich bereits einen Beitrag mit Links und ersten Tipps zur Wohnungssuche in Frankreich verfasst. Das gilt im Großen auch heute noch.

    Dieses Mal möchte ich kurz (oder eher länger) beschreiben, welche Unterlagen nötig sind, um sich für ein Domizil in einer französischen Stadt zu bewerben. Ja, bewerben! Denn einem (oder zwei) Wohnungssuchenden wird das Leben hier nicht unbedingt leicht gemacht. Der den Wohnungseigentümer vertretenden Agentur müssen in der Regel mindestens folgende Dinge in Kopie zur Verfügung gestellt werden:

    • Personalausweis
    • die letzten 3 Mietbelege, die beweisen, dass die Miete fristgerecht bezahlt wurde
    • die letzten 3 Gehaltszettel
    • den Gehaltszettel des Monats Dezember (darauf wird ersichtlich, wieviel der Antragsteller im Gesamtjahr verdient hat)
    • den letzten Steuerbescheid
    • Bescheid über die bezahlte Wohnungssteuer
    • eine gültige Bankverbindung in Form eines RIB (Relevé d’Identité Bancaire)
    • eventuell auch einen Arbeitsvertrag oder eine Bescheinigung vom Arbeitgeber
    • evtl. die Nennung von finanziellen Garanten, die im Falle der Zahlungsunfähigkeit belastet werden

    Danach wird der Antrag geprüft und im günstigen Fall, darf man die gewünschte Wohnung beziehen. Wehe dem, der sich in der Probezeit befindet oder nicht genügend Geld verdient. Es könnte sein, dass dieser nicht so schnell eine gute Bleibe findet.

    Andererseits kann ich die Eigentümer verstehen, denn wer möchte schon einen zahlungsunfähigen Mieter haben? Ist halt nur nicht so praktisch, vor allem, wenn man die Wohnungssuche aus knapp 500 Kilometern Entfernung betreibt!

    Aber nächstes Wochenende geht’s los: Die Besichtigungsliste ist gemacht, die Besichtigungszeiten organisieren wir diese Woche und dann wäre es gut, wenn wir unser Glück spätestens Dienstag in einer Woche gefunden hätten.

    Das Foto oben rechts stammt übrigens von IRIS-Photo! Danke, Gosia!

    ist seit ihrer Kindheit an Medien interessiert: Zunächst gestaltet sie die Mini-Zeitung, die sie unter ihren Klassenkameraden verbreitet. Auch mit kleinen, privaten Radiosendungen hält sie ihre Nachbarn und Freunde bei Laune.

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