Schlagwort-Archiv: fahrrad

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Mit dem Rad durchs Elsass – Piste des Forts

Nach meinem beruflichen Trip nach Köln zur Zukunft Personal (meine siebte inzwischen) und unserem Vortrag zum weltweiten E-Recruiting dort, hatte ich eine Woche frei. Über das lange Wochenende haben wir uns einen Ausritt auf unseren Fahrrädern gegönnt, um den tollen Altweibersommer und die wohl letzten Sonnenstrahlen der Saison zu genießen.

Während in Straßburg die Rallye de France stattfand, haben wir uns auf die “Piste des Forts” begeben. Die insgesamt 85 Kilometer lange Strecke führt an 19 Befestigungen (Forts) vorbei, davon befinden sich 16 auf französischer und 3 auf deutscher Seite. Leider sind nicht alle Forts der Öffentlichkeit zugänglich. Wir haben uns eine Teilstrecke vorgenommen, die uns entlang einiger herrlicher Baggerseen führte. Ein Abschnitt ging durch den Wald hinter der Robertsau, auf der “Allée de la Digue”.

Für Durstige und Hungrige finden sich auf der gesamten Strecke kleine Restaurants, Bars und auch Hotels für diejenigen, die sich etwas länger in der Gegend aufhalten möchten. Für Inliner eignet sich der Radweg der Forts bedingt: Das Gros der Strecke ist zwar gut betoniert, aber es gibt immer wieder Abschnitte mit Kies- und Schotterwegen. Dafür also besser ein Paar Laufschuhe mit einpacken, um das Stück zu Fuß zu machen.

Übrigens gibt es in vielen Elsässer Fahrradläden und natürlich in der Straßburger Touristeninformation kostenfreie Radwanderkarten der Region!

Viel Spaß beim Radeln!

ist seit ihrer Kindheit an Medien interessiert: Zunächst gestaltet sie die Mini-Zeitung, die sie unter ihren Klassenkameraden verbreitet. Auch mit kleinen, privaten Radiosendungen hält sie ihre Nachbarn und Freunde bei Laune.

Im Jahr 2000 macht sie ein Praktikum bei der Badischen Zeitung und tastet sich an den Beruf des Journalisten heran.

Nachdem sie das Internet als neues Medium für sich entdeckt, startet sie 2006 diesen Blog, um über ihr Leben als Deutsche in Frankreich zu erzählen.

Kurz darauf (2007) launcht sie ihre professionellen Blogs zum internationalen Online-Recruiting (www.online-recruiting.net) und 2011 Social Media Recruiting (www.socialmedia-recruiting.com).

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Nicht-Straßburger zum Leihfahrrad System Velhop (auf französisch)

Nachdem ich bereits an früherer Stelle das Leihsystem der Velhop-Fahrräder im Vergleich zu den Lyonern Velo’v bemängelt habe, lasse ich heute eine französische Stimme zu Wort kommen. Diese Stimme ist nicht meine, sodass die im Beitrag geäußerten Meinungen nicht unbedingt der meinen entsprechen. Bezeichnen wir sie der Einfachheit halber (und um dem Wunsch nach Anonymität nachzukommen) mit S.A.

Viel Spaß!

J’arrive de Lyon et là-bas il y a le Vélo’v qui fait le bonheur de milliers de lyonnais, et en particulier le mien… Cela est extrêmement pratique. Avec un réseau de 340 stations, proposant 4000 vélos à Lyon et Villeurbanne, on le prend dans une station et on le repose dans la station de son choix. Tout ceci pour un prix tout à fait convenable pour l’usage que l’on peut en avoir (15 €/an pour la carte et toujours 30 minutes ou 1 heure gratuites – selon les modalités d’abonnement – à chaque emprunt d’un vélo). Il existe également des formules de courte durée (carte d’1 journée : 1 € et carte de 7 jours : 3 €). Bref un système idéal.

Quand je suis venue à Strasbourg, j’étais ravie d’apprendre l’apparition du Vélhop. J’ai vite déchanté quand j’ai vu les conditions de cette formule.

  • Uniquement quelques stations dans la ville (3 pour le moment et une vingtaine prévue en 2011),
  • Emprunter et reposer le vélo au même endroit alors que tout l’intérêt de ces formules est d’emprunter à un point A pour se rendre à un point B sans avoir à garder le vélo en sa possession risquant le vol ou la dégradation.
  • Un prix élevé pour une location occasionnelle:
    – location en station : 1 € / heure et 5€ / 12h de location
    – location en boutique : 5 € / 12h et 15€ / semaine
  • Un prix exorbitant pour une location complète:
    – 29 € / mois – 59 € / trimestre – 151 € / an (avec des réductions possibles pour les moins de 26 ans ou abonnés CTS – 99 € /an)
    – Caution de 150 € / an
  • Dans ce cas de location complète, vous faites un état des lieux au moment de l’emprunt et devez vous rendre en boutique tous les 3 mois pour une vérification. Toute dégradation est à votre charge (hors frais d’usure normale).

    Je trouve qu’il n’y a aucun intérêt à louer un vélo sur une période longue car les frais de location représentent déjà le prix d’un vélo neuf, à cela, vous ajoutez les frais de dégradation à votre charge et donc un gros risque de ne jamais revoir sa caution de 150 €. A ce tarif, mieux vaut acheter un vélo d’occasion à 50 € qui n’attirera pas les convoitises et au pire s’il est volé, vous ne perdrez que 50 €) car on sait tous que les vélos se font voler et dégrader régulièrement.

    Je ne comprends pas la ville de Strasbourg qui est précurseur en terme d’écologie, de transports doux, de respect de l’environnement mais qui propose une formule aussi peu incitative en terme de location de vélo.

    De nombreuses villes en France ont fait le choix de proposer la location de vélo telle que Lyon la propose et Strasbourg arrive le dernier en proposant une formule très en retard sur les autres.

    C’est dommage car ça n’incitera pas les non utilisateurs de vélo actuels de s’y mettre, ce qui je pense était normalement le but comme ailleurs pour augmenter encore la part des cyclistes qui est déjà bien supérieure à la moyenne. Avec cette formule, je ne m’y mettrai pas alors que j’ai immédiatement été séduite à Lyon.

    ist seit ihrer Kindheit an Medien interessiert: Zunächst gestaltet sie die Mini-Zeitung, die sie unter ihren Klassenkameraden verbreitet. Auch mit kleinen, privaten Radiosendungen hält sie ihre Nachbarn und Freunde bei Laune.

    Im Jahr 2000 macht sie ein Praktikum bei der Badischen Zeitung und tastet sich an den Beruf des Journalisten heran.

    Nachdem sie das Internet als neues Medium für sich entdeckt, startet sie 2006 diesen Blog, um über ihr Leben als Deutsche in Frankreich zu erzählen.

    Kurz darauf (2007) launcht sie ihre professionellen Blogs zum internationalen Online-Recruiting (www.online-recruiting.net) und 2011 Social Media Recruiting (www.socialmedia-recruiting.com).

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    Velov in Lyon – Velhop in Strasbourg: der feine Unterschied

    Auch wenn ich anfangs in Lyon noch Bedenken hatte, mit dem (Leih-)Fahrrad durch die Straßen zu gondeln, habe ich mich Anfang 2009 doch eines Besseren belehren lassen und bin jetzt sogar ein richtiger Fan von den rot-silbrigen Drahteseln Vélov.

    Daher war ich umso erfreuter, als ich vor kurzem feststellte, dass Straßburg, mein zukünftiger Wohnort, ab September 2010 das Leihrad-System Velhop (gibt noch keine offizielle Website…?) eingeführt wird. Ich wurde aber schnell enttäuscht: Denn die Nutzer sind gezwungen, das Rad genau an der Station abzugeben, an der sie es ausgeliehen haben. Was soll das denn? Das einzig Interessante an diesen Dingern ist doch gerade, dass man sich ein Fahrrad nimmt, die Strecke zurücklegt und es dann dort an einer passenden Andockstation stehen lässt. Denn wenn ich z.B. 15 Minuten benötige, um ins Schwimmbad zu fahren, dort zwei Stunden verbringe und danach wieder zurückfahre, muss ich mir eine Tageskarte für 5 Euro kaufen. Denn eine Stunde Ausleihen kostet bereits 1 Euro – und davon steht das Fahrrad 45 Minuten einfach nur rum. Dafür kann ich ja günstiger mit der Tram oder mit dem Bus fahren!

    Es werden zunächst 1.852 Bikes ins Rennen geschickt. Stellt Euch mal vor, wenn davon täglich mehr als die Hälfte einfach irgendwo angekettet rumstehen. Die können dann nicht genutzt werden, und wie ich die Franzosen kenne, werden sie sofort auf die Barrikaden gehen und lautstark meckern!

    Das Jahresabnonnement ist mit 99 € auch recht teuer. Zum Vergleich: Vélov Lyon nimmt 15 Euro Jahresgebühr. Die ersten 30 Minuten pro Fahrt sind jeweils gratis, was für Fahrten in der Stadt in der Regel vollkommen ausreicht. Wenn nicht, einfach das Rad vor Ablauf der Frist an einer Station abstellen und ein neues nehmen ;-)

    Jedenfalls werde ich mich dem Strasbouger Leihfahrrad System bestimmt nicht anschließen. Ich hatte zwar sowieso geplant, mein Fahrrad endlich aus dem Keller meiner Eltern zu befreien und es zum ersten Mal mit mir umziehen zu lassen (es wartet schon seit zehn Jahren darauf, mich begleiten zu dürfen und soll jetzt erhört werden!). Aber so ein Leihfahrrad kann für bestimmte (Not-) Situationen schon sehr praktisch sein. Man denke z.B. an einen so genannten “Spontan-Streik” der öffentlichen Verkehrsmittel, weil ein Busfahrer von einem Fahrgast angepöbelt wurde. In Lyon schon alles vorgekommen…

    Na denn, Petri heil oder Heiliger Drahtesel. Wie heißt das nochmal für Radfahrer? Hals- und Beinbruch?

    ist seit ihrer Kindheit an Medien interessiert: Zunächst gestaltet sie die Mini-Zeitung, die sie unter ihren Klassenkameraden verbreitet. Auch mit kleinen, privaten Radiosendungen hält sie ihre Nachbarn und Freunde bei Laune.

    Im Jahr 2000 macht sie ein Praktikum bei der Badischen Zeitung und tastet sich an den Beruf des Journalisten heran.

    Nachdem sie das Internet als neues Medium für sich entdeckt, startet sie 2006 diesen Blog, um über ihr Leben als Deutsche in Frankreich zu erzählen.

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    Das Lyoner Leihfahrrad feiert Geburtstag – 5 Jahre Vélo’v

    Am 19. Mai 2005 startete Lyon als erste Stadt das Pilotprojekt “Leihfahrrad in französischen Großstädten”. Diesen Sonntag, den 06. Juni, feiern die ziemlich schweren, rot und grauen Fahrräder ihren fünften Geburtstag mit einem Fest und einer eigens dafür kreierten Website.

    Zeit, die bisherigen Errungenschaften der praktischen Drahtesel in einigen Zahlen zu dokumentieren (dank der heutigen Ausgabe von Lyon 20 Minutes:

    • Lyon war die erste Stadt, in der JCDecaux und die Gemeinden des Grand Lyon das Leihfahrrad testeten. Inzwischen gibt es diese Projekte ebenfalls in Paris, Rennes, etc.
    • 4.000 Räder stehen zur Verfügung.
    • Bis heute wurden ungefähr 58 Millionen Kilometer Strecke zurückgelegt. Das entspricht 1.500 Erdumrundungen.
    • Seit Mai 2005 wurden 27,7 Ausleihen verzeichnet. Täglich handelt es sich um 15.000 bis 20.000 Vermietungen. Während eines Streiks kann diese Zahl teilweise über 44.000 hinausgehen.
    • 42.000 aktive Abonnenten pro Jahr. Was kostet’s und noch einige weitere Infos gibt es hier.
    • 55 Prozent der aktiven Nutzer (und Auto-Inhaber) sagen, dass sie ihr Auto häufig in der Garage (oder aufm Parkplatz) stehen lassen.
    • 75 Prozent der Fahrradstrampler sind zwischen 18 und 35 Jahre alt – habe auch schon recht betagte Damen und Herren auf dem Sattel gesehen: alle Achtung!
    • Momentan wird das Rad in Lyon zu 2,5 Prozent im Vergleich zu allen anderen Fortbewegungsarten genutzt. Ziel der Stadt ist es, bis 2014 bei 5 Prozent anzukommen. Strasbourg liegt hier momentan bei 10 Prozent.
    • Dafür sollen die Radwegstrecken von derzeit 320 km auf 520 km ausgebaut werden. Hier sollte meiner Meinung nach noch mehr getan werden, denn das Radwegnetz ist momentan alles andere als optimal.

    Jedenfalls boomt das Vélo’v in Lyon so richtig, und das ist auch gut so – dennoch: eine sichere und umsichtige Fahrweise und das Tragen eines Helms ist (lebens-) wichtig! In französischen Großstädten herrscht verkehrstechnisch gesehen Anarchie. Jeder überquert dann die Straße, wenn es gerade irgendwie möglich ist. Rote Ampeln sind reine Statisten und dienen lediglich einer ungefähren Verkehrsregelung. Also: aufgepasst!

    Lyon plant gerade die Einführung eines neuen Systems, das Fahrräder für längere Zeiträume verleiht. Diese sollen dann in den Stadtbahnhöfen zur Verfügung stehen. 10.000 Räder werden hierfür eingeplant.

    ist seit ihrer Kindheit an Medien interessiert: Zunächst gestaltet sie die Mini-Zeitung, die sie unter ihren Klassenkameraden verbreitet. Auch mit kleinen, privaten Radiosendungen hält sie ihre Nachbarn und Freunde bei Laune.

    Im Jahr 2000 macht sie ein Praktikum bei der Badischen Zeitung und tastet sich an den Beruf des Journalisten heran.

    Nachdem sie das Internet als neues Medium für sich entdeckt, startet sie 2006 diesen Blog, um über ihr Leben als Deutsche in Frankreich zu erzählen.

    Kurz darauf (2007) launcht sie ihre professionellen Blogs zum internationalen Online-Recruiting (www.online-recruiting.net) und 2011 Social Media Recruiting (www.socialmedia-recruiting.com).

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