Schlagwort-Archiv: flughafen

Der Lyoner Rhonexpress – schneller von der City zum Flughafen

Ab dem 9. August wird die Busverbindung, der so genannte “Satobus”, zwischen Lyoner Innenstadt und Flughafen Saint Exupéry eingestellt. Statt dessen wird das langjährige Projekt LESLYS in Form des Rhônexpress auf die Schienen gehen. In weniger als 30 Minuten (vorher waren’s je nach Zusteigeort auch nicht viel mehr) geht’s vom Bahnhof Part Dieu direkt zum Flughafen – mit zwei Haltestellen an Vaulx-en-Velin La Soie und Meyzieu. Ziemlich unpraktisch für all diejenigen, die bis 2010 den Bus entweder am Bahnhof Perrache oder den U-Bahn Stationen Grange Blanche oder Mermoz nehmen konnten.

Auch die Kosten sind für die vermeintlich schnelle Verbindung sehr hoch: 13 Euro für eine Fahrt; 23 Euro für eine Hin- und Rückfahrt. Der Bus war hier mit 8,90 Euro beziehungsweise 15,80 Euro eine gute Alternative zum Auto.

Mir ist schleierhaft, weshalb der “Satobus” abgeschafft wird (nun ja, das wird wohl mit irgendwelchen regionalen Subventionen zusammenhängen). Die kritischen Stimmen zum Thema werden allmählich lauter.

Und schließlich: Besonders schön sehen die neuen Trams nicht aus. Ich begegne diesen roten Dingern seit einigen Tagen regelmäßig auf dem Weg nach Hause, und irgendwie erinnern mich diese Teile an die alten Modelle der Freiburger Straßenbahn… Nicht vergleichbar mit den sonst eher futuristisch angehauchten Lyoner Trams.

Ach ja, zusammengebaut wurden die Maschinen in Berlin, wie ich der Rhonexpress Homepage entnehme. Die Internetpräsenz könnte ebenfalls ein Face-Lifting und frischen Content vertragen. Die letzten News stammen aus Dezember 2009…

Da lob ich mir da Video vom lokalen TV-Sender TLM. Deshalb hab ich es gleich hier unten gepostet.

ist seit ihrer Kindheit an Medien interessiert: Zunächst gestaltet sie die Mini-Zeitung, die sie unter ihren Klassenkameraden verbreitet. Auch mit kleinen, privaten Radiosendungen hält sie ihre Nachbarn und Freunde bei Laune.

Im Jahr 2000 macht sie ein Praktikum bei der Badischen Zeitung und tastet sich an den Beruf des Journalisten heran.

Nachdem sie das Internet als neues Medium für sich entdeckt, startet sie 2006 diesen Blog, um über ihr Leben als Deutsche in Frankreich zu erzählen.

Kurz darauf (2007) launcht sie ihre professionellen Blogs zum internationalen Online-Recruiting (www.online-recruiting.net) und 2011 Social Media Recruiting (www.socialmedia-recruiting.com).

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Out of Lyon – Urlaub auf Kreta 28.05. bis 04.06.2007

crete-plakias.JPGHolà, nun habe ich es endlich geschafft, die Rubrik “off-topic” einzuweihen und werde nun in kürzester Breite von meinem ersten Urlaub auf Kreta berichten. Infos zu Lyon, nämlich zu seinem Flughafen St. Exupéry und zu einer etwas anderen Reiseagentur, gibt’s hier trotz off-topic.

Diese einwöchige Reise wurde von dem gemeinnützigen Reiseveranstalter Arvel (Association de Rencontres, de Voyages, d’Etudes et de Loisirs) angeboten und führte uns in das kleine Badeörtchen Bali (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Insel bei Indonesien). Bali liegt zwischen Heraklion – wo unser Flieger landete – und Rethymnon.

Zum Lyoner Flughafen Saint Exupéry (benannt nach dem aus Lyon stammenden Autor des “Kleinen Prinzen”) gelangten wir dank der Navette, des Shuttlebusses, der zwischen 5 Uhr morgens und 23 Uhr abends alle 20 Minuten von den großen Verkehrsknotenpunkten in der Innenstadt aus zum Flughafen fährt.

Untergebracht waren wir im familiengeführten Hotel “Xidas Garden“, das sehr reizvoll und etwas abgelegen auf einem Hügel liegt. Das Essen fanden wir alle sehr in Ordnung. Mir ist nicht ganz klar, weshalb deutsche Reisende auf diversen Internetseiten die mangelnden Auswahlmöglichkeiten beanstandeten. In einem gebe ich den Urlaubern jedoch recht: Der so genannte “Orangensaft” – der eher einer angerührten Brause ähnelte – ist nicht zu empfehlen. Dafür aber der griechische Joghurt oder auch der frisch gepresste Orangensaft an der Bar.

Mit einem im Voraus gemieteten Auto (war leider eine ziemlich alte Klapperkiste, die auf den letzten Metern zum Rückflughafen beinahe den Geist aufgegeben hätte) erkundeten wir hauptsächlich den nordwestlichen Teil der Insel, wobei wir auf den sehr holprigen Straßen nach Hania (venezianischer Hafen und sehr günstige Lederwaren), Plakias (Palmenbucht), Knossos (archäologische Überreste aus der Zeit der Minoer, die z.T. rekonstruiert wurden), Anogia (kleines Bergdorf, bekannt für seine Textilwirtschaft, wobei jedoch kaum eigenhändig gefertigten Waren angeboten werden), Archanes (kleines Weindorf, in dem es viele gute Tavernen gibt) und Rethymnon tuckerten.

resto-innen.JPGFür Wanderfreaks ist die Samaria-Schlucht interessant, wobei hier gerade von Bali aus mit einem Anfahrtsweg per Bus von über zweieinhalb Stunden, sechs bis sieben Stunden ordentlichem Fußmarsch und wiederum zweieinhalb Stunden Rückweg gerechnet werden muss. Damit beginnt die Wanderexkursion morgens um kurz vor fünf und endet abends um 22 Uhr.

Mit einigen Kretern kamen wir auf sehr nette Weise in Kontakt: So las mir beispielsweise ein kretischer Ober meine Zukunft aus dem Kaffeesatz eines typisch griechischen Kaffees (wird hier nicht verraten!!!). Und wir wurden sehr spontan von einer Ladenbesitzerin auf Bali zu einer Überdosis an Raki – dem kretischen Weinschnaps – eingeladen, was uns alle vier für den Rest des Tages lahmlegte.

Ansonsten haben sich in Kreta, insbesondere rund um Bali, einige Deutsche niedergelassen. So trafen wir z.B. einen ausgewanderten Münchner, der in Bali einen Minigolfplatz samt Biergarten eröffnet hat. Dort bietet er neben den bekannten deutschen Biermarken auch ein auf Kreta gemäß deutschem Reinheitsgebot gebrautes Ökobier an. Schmeckt mir zu süß, finde ich aber eine geniale Idee.

E viva Esmeralda!

Quelle Fotos: Selbstgemacht (Foto 1: in der Nähe von Plakias, Foto 2: Innenansicht eines kretischen Restaurants)

ist seit ihrer Kindheit an Medien interessiert: Zunächst gestaltet sie die Mini-Zeitung, die sie unter ihren Klassenkameraden verbreitet. Auch mit kleinen, privaten Radiosendungen hält sie ihre Nachbarn und Freunde bei Laune.

Im Jahr 2000 macht sie ein Praktikum bei der Badischen Zeitung und tastet sich an den Beruf des Journalisten heran.

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