Schlagwort-Archiv: frankreich

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Wer ist Hans Trapp? Der elsässische Knecht Ruprecht

Dass Weihnachten in Frankreich und Deutschland zwei paar Stiefel sind, ist dank meines Posts aus dem Jahre 2006 hinlänglich bekannt. Und im Elsass ist das wiederum anders als beim Rest der Welt. Nein, ich meine nicht etwa den Straßburger “Christkindelsmärik“. Der hat ja gerade heute ein besonderes Gütesiegel verliehen bekommen und wurde als Europas bester Weihnachtsmarkt 2014 gekürt. Der Nürnberger ist übrigens nur auf Platz 5 gelandet, aber immerhin Dresden auf Platz 2.

Ich meine vielmehr den Weihnachtsmarkt in Wissembourg, der eine eigene Tradition hat und dort jedes Jahr den elsässischen Knecht Ruprecht, Hans Trapp (manchmal auch unter dem Namen Hans von Trotha oder Hans Trott bekannt), kurz vor Weihnachten in die Stadt schickt. Dabei ist er mit dem Christkindel unterwegs – welches aus mir unerklärlichen Gründen durch eine junge Frau verkörpert wird – sowie mit seinen legendären Raubrittern (eine Legende im wahrsten Sinne des Wortes).

christkindel-hans-trappDieses Jahr findet die “Ankunft von Christkindel und Hans Trapp” amm 22.12.2013 zwischen 17 und 18 Uhr auf dem Wissembourger Weihnachtsmarkt statt. Besonders brave Kinder werden von Hans Trapp nicht gerügt, sondern erhalten von Christkindel Bonbons.

Wissembourg ist die Heimat von Hans Trapp. Er hat Ende des 15. und zu Beginn des 16. Jahrhunderts auf der Burg Berwartstein gelebt. Diese liegt im benachbarten Rheinland Pfalz.

Eine Frage stellt sich mir trotzdem: Wenn Hans Trapp der elsässische Knecht Ruprecht ist, wieso zieht er dann nicht zum Nikolaustag über den Weihnachtsmarkt und zwar mit dem Nikolaus? Der 06.12. wird nämlich im Elsass auch gefeiert: mit den typischen “Männele”, also den Nikolaus-Weckmännern.

Nun ja, letzten Endes sieht die Wissembourger Christkindel & Hans-Trapp-Legende vor, dass Christkindel Hans Trapp im Januar zurück auf seine Burg vertreibt, damit das Licht des Frühlings hervorkommen kann. Ist doch auch ganz nett.

In diesem Sinne: Kommt zum Wissembourger Weihnachtsmarkt und schaut Euch das mal selbst an und tragt Euch beim Facebook-Event ein.

ist seit ihrer Kindheit an Medien interessiert: Zunächst gestaltet sie die Mini-Zeitung, die sie unter ihren Klassenkameraden verbreitet. Auch mit kleinen, privaten Radiosendungen hält sie ihre Nachbarn und Freunde bei Laune.

Im Jahr 2000 macht sie ein Praktikum bei der Badischen Zeitung und tastet sich an den Beruf des Journalisten heran.

Nachdem sie das Internet als neues Medium für sich entdeckt, startet sie 2006 diesen Blog, um über ihr Leben als Deutsche in Frankreich zu erzählen.

Kurz darauf (2007) launcht sie ihre professionellen Blogs zum internationalen Online-Recruiting (www.online-recruiting.net) und 2011 Social Media Recruiting (www.socialmedia-recruiting.com).

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Französische Parkplatzbaukunst

Das passiert, wenn Franzosen mal eben schnell einen billigen Parkplatz in ein Gebiet bauen, das vorher “Wüste” war. Naja, hat ja immerhin fast ein Jahr gehalten, nachdem der neue “Parc d’Activité de Sermenaz” in Rillieux La Pape im Sommer 2008 in Betrieb genommen wurde – direkt neben der Müllverbrennungsanlage.

Mich stört das im täglichen Gebrauch nicht, also bei der Arbeit (und ich habe gar kein Auto). Nur, wenn mich ein netter Kollege im Auto mitnimmt – z.B. um in der Mittagspause schwimmen oder essen zu gehen – dann kann es passieren, dass ich eben genau in dieses Riesenloch tappe.

Inzwischen parkt da fast keiner mehr… Die “Experten” sind letzte Woche schon vorbeigekommen und haben eine “Expertise”” gemacht. Ich nehme an, dass das Loch bis Anfang 2011 dann tatsächlich gestopft ist ;-)

Na dann viel Glück, ich werde zu dem Zeitpunkt schon längst nicht mehr in Lyon sein. Doch dazu später mehr. Zum Vergrößern des Bildes, bitte darauf klicken.

ist seit ihrer Kindheit an Medien interessiert: Zunächst gestaltet sie die Mini-Zeitung, die sie unter ihren Klassenkameraden verbreitet. Auch mit kleinen, privaten Radiosendungen hält sie ihre Nachbarn und Freunde bei Laune.

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Auf Besuch in Metz – Lothringen, Frankreich

Ist schon einen Monat her, dass ich dort war. Ich war zwischenzeitlich sehr gut ausgelastet und habe unter anderem auch eine Facebook Seite für internautilus kreiert. Einfach mal vorbeischauen und Fan werden (bzw. “liken”) – Danke!

Dort habe ich auch schone einige Fotos zu meinem Trip nach Metz eingefügt, die öffentlich einsehbar sind. Für den Beitrag hier habe ich ein Bild des niegelnagel-neuen Centre Pompidou Metz ausgewählt, das während meines Aufenthalts aktuell eingeweiht wurde. Am 11.05. war sogar Präsident Sarkozy persönlich zur offiziellen Eröffnung anwesend und hat die Gelegenheit genutzt, der Region Lothringen ein wenig Hoffnung (oder nur Versprechungen?) zu machen.

Besichtigen konnte ich den neuen Metzer Kulturtempel allerdings leider nicht, da wir an dem Tag weiter nach Trier gereist sind. Aber wie ich im Nachhinein erfuhr gab es während der ersten 5 Tage, in der Öffentlichkeit das Museum kostenfrei besuchen konnte, einen dermaßen starken Andrang, dass wir uns eh nur die Beine in den Bauch gestanden hätten. Das nächste Mal seh ich mir das bestimmt an!

Metz ist allgemein eine sehr angenehme, feine und auch schöne Stadt. Die Saint-Etienne Kathedrale ist allemal sehenswert, natürlich ebenfalls in dem typischen Gelb des Lothringer Jaumont Steins gehalten. Für Studenten, die nicht eine extrem pulsierende Metropole brauchen, genau das Richtige. Hier mündet die kleine Seille in die große Mosel, die dann direkt nach Trier führt – der Partnerstadt von Metz. Und so schließt sich der Kreis.

Bilder von meiner Trier-Reise habe ich übrigens auch auf der Facebook-Seite eingestellt – wie immer mit meinen Kommentaren :-)

Weitere Infos zu Metz auf Wikipedia

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Essgewohnheit

Das vergangene Wochenende habe ich in einem kleinen Dorf namens Sailly bei Cluny in Burgund verbracht. Dort wohnt meine ehemalige Gastfamilie aus Schüleraustauschzeiten, und da immer noch ein sehr guter Kontakt besteht, besuche ich sie ab und zu.

Selbstverständlich sah der Hauptbestandteil meiner dort verbrachten Zeit vor, möglichst gut zu essen und zu trinken. Zu meinem Glück war für den Samstag Abend ein gemeinsames Essen eines “Pot au feu” (Rindfleischsuppe mit Kartoffeln und enorm großen Gemüsestücken) für alle 60 Dorfbewohner vorgesehen. Dabei fiel mir auf, dass ich mich bereits in starkem Maße an die französischen (Ess-) Gepflogenheiten gewöhnt habe: So war ich beispielsweise überhaupt nicht mehr überrascht, dass der vereinbarte Beginn des Banketts zwar für 19.30h veranschlagt war, dass aber die Eingangssuppe erst eine Stunde später serviert wurde. Davor gab es ordentliche Mengen an Apéritifs und viel zu erzählen.

Zwischen den verschiedenen Menüstationen (Apéritif, Entrée, Hauptspeise, Käse, Dessert und als ständige Beigabe Brot), die sich bis gegen Mitternacht hinzogen, wurde ebenfalls viel geredet. Dennoch verging die Zeit wie im Fluge, und es kam in keiner Sekunde Langeweile auf.

Ich habe aber auch schon von anderen Feiern gehört (z.B. von der Hochzeit meines Kollegen), die sich von 17Uhr nachmittags auf diese Weise bis 3Uhr nachts schleppten. Da bin ich dann doch noch bekennende Deutsche und sage: das ist definitiv zu viel!

Und das Ende vom Lied: Nach meiner Rückkehr am Sonntag habe ich den Abend mit Bauchschmerzen und Wärmflasche auf dem Sofa verbracht…

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