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Kultur in Lyon – Institut Lumière

insti-lumiere-freres.jpgIm Lyon des 19. Jahrhunderts stellten die Brüder Auguste und Louis Lumière im Jahre 1854 ihre Erfindung, den Cinématographe, vor.

Seit 1982 besteht in Lyon, in der ehemaligen Villa der Lumière Familie, das Institut Lumière, das sich zum einen mit der Geschichte der Entstehung des Cinématographe beschäftigt (Museum) und zum anderen ein sehr anspruchsvolles Filmprogramm anbietet, das auf der Homepage direkt abgerufen werden kann. Filme und weiterführende Ausstellungen sind im einstigen, hinter der Villa liegenden, Hangar zu (be-) sichtigen, in dem der erste Film der Kinogeschichte überhaupt gedreht und produziert wurde.

Darüber hinaus werden regelmäßig Film Retrospektiven von (mehr oder weniger) bekannten, ausgewählten Regisseuren gezeigt. Häufig werden diese Regisseure ins Institut eingeladen und stehen dem Publikum zu ihren Filmen Rede und Antwort.

Gestern abend war beispielsweise der deutsche Filmemacher Volker Schlöndorff vor Ort, der seinen Film “Der neunte Tag” (Le neuvième Jour) zeigte. Wieder einmal ein Film aus der deutschen Nazi-Kriegszeit, jedoch mit einer eigenen Thematik: Es wird die auf Tatsachen beruhende Geschichte eines katholischen luxemburgischen Pfarrers im KZ Dachau erzählt, der während eines neun tägigen “Urlaubs” die Gelegenheit bekommt, sich seine Freilassung aus dem KZ zu erarbeiten.

park-insti-lumiere.jpgDas Institut liegt direkt an der Métro-Station Monplaisir-Lumière (Linie D), Rue du Premier Film. Zwischen Hangar und der Lumière-Villa wurde ein kleiner Park angelegt, der es naturbewussten Bürgern erlaubt, dem Stadtrummel zu entrinnen. Außerhalb der Museums- und Parkmauern, gegenüber der Villa befindet sich der Place Ambroise Courtois, auf dem während der Sommermonate Filme im Open-Air Kino ausgestrahlt werden.

Weitere Informationen zum Institut Lumière:
Beschreibung des Institus auf deutsch
französischsprachige Homepage des Institut mit Filmprogramm, etc.

Quelle Fotos: Selbst aufgenommen (Foto 1: Hinterausgang des Museums mit Bild von Auguste und Louis Lumière; Foto 2: Parkanlage des Museums)

ist seit ihrer Kindheit an Medien interessiert: Zunächst gestaltet sie die Mini-Zeitung, die sie unter ihren Klassenkameraden verbreitet. Auch mit kleinen, privaten Radiosendungen hält sie ihre Nachbarn und Freunde bei Laune.

Im Jahr 2000 macht sie ein Praktikum bei der Badischen Zeitung und tastet sich an den Beruf des Journalisten heran.

Nachdem sie das Internet als neues Medium für sich entdeckt, startet sie 2006 diesen Blog, um über ihr Leben als Deutsche in Frankreich zu erzählen.

Kurz darauf (2007) launcht sie ihre professionellen Blogs zum internationalen Online-Recruiting (www.online-recruiting.net) und 2011 Social Media Recruiting (www.socialmedia-recruiting.com).

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La Fête des Lumières – Lyoner Lichterfest

fetelumieres.jpgDas Lyoner Lichterfest – La fête des Lumières – findet jedes Jahr am und um den 8. Dezember statt. An diesem Tag danken die Einwohner Lyons Maria dafür, dass sie die Stadt vor der Pest bewahrt hat.

Im Jahre 1852 sollte am 8. September (Marias Geburtstag) die ihr gewidmete Statue auf dem Fourvière-Hügel eingeweiht werden. Jedoch musste die Feier aufgrund eines Hochwassers der Saône verschoben werden. So wurde der 8. Dezember (Mariä Empfängnis – Tag, an dem sie gezeugt wurde) neu bestimmt. Dort bedrohte ein Unwetter die Feierlichkeiten, jedoch verzogen sich laut Geschichtsaufzeichnungen die Wolken, und das Einweihungsfest konnte stattfinden.

Im gleichen Moment stellten die Lyoner kleine Kerzen auf ihre Fenstersimse und erhellten damit die ganze Stadt. Diese Tradition hat sich seit über mehr als 150 Jahre gehalten und seit 1999 findet auf großen und kleinen Schauplätzen in der Stadt eine Reihe von Lichterspektakeln statt. Diese werden oft musikalisch umrahmt und werden von Jahr zu Jahr aufwändiger.

Daher ist dieses Lichterfest zu einem Touristenmagnet geworden, der zwischenzeitlich mehr als 4 Millionen Besucher an einem Wochenende in die Stadt zieht.

Hier geht’s zum offiziellen Internetauftritt der Fête des Lumières (Update: 7.11.2007).

Mein Tipp: Wer sich nicht in der Innenstadt und in den Metros zertrampeln lassen möchte, versucht, sobald es dunkel wird, die wichtigsten Schauplätze zu besuchen (Bellecour, Place des Terreaux, St. Jean, St. Nizier, Place des Jacobins). Wochenendtage sind dringend zu meiden! Am Wochenende eher die “kleineren” Spektakel am Stadtrand bewundern. Vor und zur Zeit der Fête des Lumières werden an vielen Orten Flyer und Zeitschriften mit den genauen Adressen und Attraktionsbeschreibungen kostenlos ausgegeben.

UpDate für 2007.

ist seit ihrer Kindheit an Medien interessiert: Zunächst gestaltet sie die Mini-Zeitung, die sie unter ihren Klassenkameraden verbreitet. Auch mit kleinen, privaten Radiosendungen hält sie ihre Nachbarn und Freunde bei Laune.

Im Jahr 2000 macht sie ein Praktikum bei der Badischen Zeitung und tastet sich an den Beruf des Journalisten heran.

Nachdem sie das Internet als neues Medium für sich entdeckt, startet sie 2006 diesen Blog, um über ihr Leben als Deutsche in Frankreich zu erzählen.

Kurz darauf (2007) launcht sie ihre professionellen Blogs zum internationalen Online-Recruiting (www.online-recruiting.net) und 2011 Social Media Recruiting (www.socialmedia-recruiting.com).

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Besuch in Disneyland Paris

citrouille.gifIn Lyon zu leben hat viele Vorteile: Dank des TGV ist man sehr schnell an sehr schönen Orten. In rund zwei Stunden kann der geneigte Reiselustige nach Montpellier ( Meer!!!), Avignon (Provence), in den Massif Central, die Alpen oder gar nach Genf fahren.

Unser Ziel vergangenes Wochenende war Disneyland Paris, das ebenfalls mit dem technischen Wunderwerk TGV in zwei Stunden erreicht werden kann. Hierbei muss der Bahnhof “Marne la vallée – Chessy” angefahren werden.

eva-disney.gifSamstag hieß es also, morgens früh raus (fünf Uhr!!! Für mich als be- kennende Morgen- mufflerin eine echte Herausforderung) und um 6.20h in den Zug springen (da ist echt was los um diese Uhrzeit, naja, ok, der Zug fährt nicht nur bis Disneyland sondern weiter nach Lille, und von dort geht’s ruckzuck im Eurostar nach London).

buzz.gifAm Zielort angekommen, fielen wir aus dem Zug nahezu direkt ins Disneyland. Kurz in unser Hotel eingecheckt (im malerischen Disney Village, aus dem schon früh am Morgen amerikanische Hits aus Lautsprechern hallen) und dann ab in den Park. Da wir pünktlich zur Öffnungszeit (9 Uhr) da waren, konnten wir die am heißesten begehrten Fahrgeschäfte ohne lange Wartezeiten erledigen: Peter Pan (nett :-), Dumbo der fliegende Elefant (morgens um die Zeit sogar schwindelerregend!) und auch Pirates of the Caribbean (die Ausstattung dort war übrigens die Grundlage für den Filmdreh über Jack Sparrow und Konsorten).

Mein persönliches Highlight war jedoch die neue Anlage von Buzz Lightyear, da wir dort nicht nur passiv in unseren Kabinen saßen sondern aktiv am Geschehen teilnehmen konnten: mit “Laserpistolen” mussten wir auf alle blinkenden “Z” zielen. War ein Riesenspaß!

Und: ich habe natürlich auch das U-Boot Nautilus entdeckt und erkundet!nautilus-disney.gif

Dann noch eine Fahrt auf dem Mississippi Dampfer (namens Mark Twain :-) und ein Besuch in dem “Manoir hanté” (Spukhaus), von dem ich ziemlich enttäuscht war. dampfer.gif

Um 16 Uhr gab es dann in Halloween- Manier (der ganze Park war übrigens mit Riesenkürbissen geschmückt) eine Parade der Disney-Bösewichte.

bruce.gifAm zweiten Tag gingen wir in die Disney Studios, die direkt neben dem Park liegen (Tipp: Geht niemals an einem Sonntag in den Disneypark!!!). Dort ist etwas weniger los, da er kleiner ist und weniger Fahr- Attraktionen aufweist. Dennoch wird es ab Juni 2007 eine tolle Neuigkeit geben: Toon City mit einer Achterbahn aus “Findet Nemo”.

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  • Bilderquelle: eigene Fotos

    ist seit ihrer Kindheit an Medien interessiert: Zunächst gestaltet sie die Mini-Zeitung, die sie unter ihren Klassenkameraden verbreitet. Auch mit kleinen, privaten Radiosendungen hält sie ihre Nachbarn und Freunde bei Laune.

    Im Jahr 2000 macht sie ein Praktikum bei der Badischen Zeitung und tastet sich an den Beruf des Journalisten heran.

    Nachdem sie das Internet als neues Medium für sich entdeckt, startet sie 2006 diesen Blog, um über ihr Leben als Deutsche in Frankreich zu erzählen.

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